
Eva Schwimmbeck, die den Seniorennachmittag in Weihenstephan ins Leben gerufen hat, unterstrich die Bedeutung des generationenübergreifenden Miteinanders.
Weihenstephan – pm (29.01.2026) Ehrenamtliches Engagement und der Zusammenhalt in der Gemeinde standen im Mittelpunkt der Wahlversammlung der CSU Hohenthann in Weihenstephan. Bürgermeisterin Andrea Weiß stellte dabei mehrere Projekte vor, die in den vergangenen Jahren auf Initiative engagierter Bürgerinnen und Bürger erfolgreich umgesetzt wurden.
Ein besonderes Beispiel ist das Projekt „Digital aktive Senioren“, das 2023 auf Initiative der Wei-henstephaner Gemeinderatskandidatin Rita Nerl ins Leben gerufen wurde. Dank inzwischen 15 ehrenamtlicher Digitalbegleiter, darunter auch die ebenfalls aus Weihenstephan stammende Gemeinderatskandidatin Eva Schwimmbeck, hat sich das Angebot nachhaltig etabliert. Viele Senioren nutzen die kostenlosen WhatsApp-Kurse, Vorträge, Stammtische und gemeinsamen Fahrten, um digital fit zu bleiben. „Mir war wichtig, dass niemand digital abgehängt wird und Hilfe unkompli-ziert vor Ort möglich ist.“, betonte Rita Nerl.
Auch das 2024 gestartete Projekt „Gut Leben in Hohenthann“ hat zahlreiche Unterstützer gefunden. 13 ehrenamtliche Mitglieder der Steuerungsgruppe sammeln Ideen, um diese gemeinsam umzu-setzen. Daraus entstanden unter anderem die sogenannten Lesepaten: Auf Initiative der Gruppe unterstützen inzwischen elf Ehrenamtliche Grundschulkinder beim Lesen. Zudem wurden im gesam-ten Gemeindegebiet 20 Ratschbankerl aufgestellt, die Begegnung und Austausch fördern. Als nächster Schritt ist der Aufbau einer ehrenamtlich geführten Nachbarschaftshilfe geplant, die ältere Menschen, Alleinstehende und Familien im Alltag unterstützen soll.
Gemeinderatskandidatin Eva Schwimmbeck, die vor zwei Jahren den Seniorennachmittag in Weihenstephan ins Leben gerufen hat und seither organisiert, unterstrich die Bedeutung des generationenübergreifenden Miteinanders: „Ich möchte Bindeglied zwischen den Generationen sein und mich für all das einsetzen, was ich mir für meine Großeltern gewünscht habe – und was ich mir später auch für meine Eltern wünsche. Das generationenübergreifende Miteinander macht unsere Gemeinde lebenswert.“

