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Professionelle Fotos aus Natura 2000-Gebieten der Stadt begeistern über Tausend Besucher

Solitärbaum Lichtgloriole

Der Siegerbeitrag: Solitärbaum im FFH-Gebiete Hangleiten der Unteren Isar von Sebastian Ramsauer aus Landshut. - Foto: Sebastian Ramsauer

Landshut – pm (04.12.2023) Der von der Ortsgruppe Landshut im BUND Naturschutz unter dem Motto „Lins(e) in die Natur“ veranstaltete Fotowettbewerb ging mit einer vielbesuchten Abschlussführung und einer spannenden Preisverleihung zu Ende. Weit über Tausend Besucher zeigten sich begeistert von der Ausstellung, den dargebotenen Motiven und von der reichhaltigen Natur, derer sich die Landshuter noch erfreuen können.

Schon im Frühjahr hat die Ortsgruppe des BN den Fotowettbewerb ausgelobt. Die Landshuterinnen und Landshuter waren aufgerufen, die herrlichsten Flecken der Stadtnatur mit ihrer Flora und Fauna zu fotografieren. Bedingung war, dass die Motive aus einem der Landshuter Natura 2000-Gebiete, also etwa aus Isar-Aue, Hangleite oder ehemaligen Standortübungsplatz stammen. Diese Gebiete sind Teil des europäischen Netzwerkes an Schutzgebieten und bringen wie sonst nur Martinskirche und Landshuter Hochzeit europäische Bedeutung nach Landshut.

Professionelle Beiträge bringen hohes Niveau

„Mit ihren professionellen Beiträgen haben Sie unsere Ausstellung wunderbar bereichert und zugleich die wertvolle Landshuter Stadtnatur eindrucksvoll dokumentiert“, würdigte Christoph Stein von der Ortsgruppe des Bund Naturschutz die Fotografinnen und Fotografen zu Beginn der Abschlussführung. „Unser Anliegen, die Landshuter Bevölkerung mehr als bisher für die Landshuter Stadtnatur zu sensibilisieren und zu begeistern, ist erst durch Ihre Mitwirkung, auf Fotopirsch zu gehen und ihre schönsten Motive dem Bund Naturschutz zur Verfügung zu stellen, voll aufgegangen“, so die Ortsgruppe.

Gewinner BN Fotowettbewerb

Die Fachjury sowie das public voting kürten (vorne, v. l.) Stefan Gaspar (3. Platz), Sebastian Ramsauer (1. Platz), Helmut Naneder (1. Platz) zu den Gewinnern des Fotowettbewerbs. Hinten Christoph Stein und Christian Schiener von der Ortsgruppe Landshut des Bund Naturschutz

Von den vielen Einsendungen habe das Organisationsteam des BN um Christoph Kammermeier eine Vorauswahl getroffen. „Jeder, dessen Bild in der Rathausgalerie ausgestellt ist, kann sich als Sieger fühlen, auch wenn es für die Plätze ganz vorne eventuell nicht ganz gereicht hat,“ ergänzte Ortsvorsitzender Christian Schiener.

Resonanz der Bevölkerung ist beeindruckend

Doch nicht nur von der Qualität der Bilder, sondern auch von der Resonanz durch die Landshuter Bevölkerung war die Ortsgruppe des Bund Naturschutz sehr beeindruckt. Über 1300 Personen besuchten die Ausstellung, viele brachten spontan ihre Begeisterung und ihre Anerkennung zum Ausdruck. Auch Gäste aus anderen Bundesländern und anderen Kontinenten habe man begrüßen können. Der Clou: neben einer Jury aus Fachleuten aus Naturschutz und Fotografie konnten auch alle Besucher ihre Stimme für die Siegerkür abgeben. „Das ist eine tolle Idee, denn ich werde jetzt noch genauer die herrlichen Motive bestaunen“, verriet eine Besucherin den Aktiven der Ortsgruppe.

Insekten sind der Renner

Bei der Abschlussführung war einiges Wissen „hinter dem Bild“ zu erfahren. So zeigten sich die Aktiven der Ortsgruppe nicht überrascht, dass viele Insektenbilder unter den Einsendungen waren. „Gerade das vor wenigen Jahren sehr erfolgreiche Volksbegehren zum Insektenschutz hat diese faszinierende Artengruppe sehr in das Bewusstsein gelenkt,“ resümierte die Ortsgruppe.

Daher verwunderte es nicht, dass die Ochsenau mit ihren Magerstandorten immer wieder Ziel der Naturfotografen war. Schwalbenschwanz, Widderchen und Wildbienen waren öfters in der Ausstellung zu sehen. „Ohne eine artenreiche Insektenfauna mit ihren unverzichtbaren Bestäuberleistungen würde es um die heimische Artenvielfalt sehr düster aussehen“, ist sich die Ortsgruppe sicher, „denn die Insekten halten den Genaustausch in Gang, der die Grundlage der biologischen Evolution ist.“

Erneut forderte der Bund Naturschutz die Stadt Landshut auf, die Bebauungspläne für die Ochsenau aufzugeben, denn „diese ist in ihrer Gesamtheit ein unverzichtbarer hot spot für die Insekten- und Artenvielfalt in der Stadt Landshut und für das ganze Isartal“.

Mehr Naturrücksicht bei Planungen gefordert: keine weiteren Versiegelungen wertvoller Flächen

Überhaupt appellierte man an die Stadt als Planungs- und Baubehörde, stärker auf die wertvolle Naturausstattung zu achten und Versiegelungen künftig zu vermeiden. „Die große Beteiligung an unserem Fotowettbewerb sowie die breite Resonanz durch die Besucherinnen und Besucher zeigen doch, dass die Landshuter Bevölkerung die Stadtnatur schätzt, um ihren Wert weiß und den Erhalt ihrer heimatlichen Naturschätze sichergestellt wissen will“, folgert man beim BN.

Auch die Isar mit ihren Libellen und Wasserpflanzen, die ehemalige Panzerwaschanlage mit ihren Amphibien und Reptilien sowie immer wieder Baum- und Waldmotive der Hangleite, am ehemaligen Standortübungsplatz sowie am Klötzlmühlbach waren Teil der Ausstellung.

Das Erfolgsrezept: Geduld und Auge

Bei der Preisverleihung kamen auch die Geehrten zu Wort und verrieten ihre Taktik, um an die bewundernswerten Motive heranzukommen: Stundenlanges Ansitzen auf das geplante Motiv, tagelanges Studium des Verhaltens eines Zaunkönigs, Motivstudien bei Tag, Nacht, Sonne und Regen sowie ein gehöriger Enthusiasmus für die Natur – das war das professionelle Erfolgsrezept der Preisträger, die mit Applaus, anerkennenden Worten sowie Präsenten den Lohn für ihren Aufwand quittiert bekamen.

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