
Schneevergnügen für die jüngsten Besucher des Landshuter Chrstkindlmarktes. - Fotos: W. Götz
Landshut – gw (04.12.2023) So viel Schnee und schon Anfang Dezember, das gab es schon lange nicht mehr. Während die Ehrenamtlichen der Feuerwehr Extraschichten einlegen mussten, um Schäden zu beseitigen, bzw. vorzubeugen, bringt die weiße Pracht, die Frau Holle am Freitag und Samstag über Landshut herabfallen ließ, auch seinen gemütlichen Reiz. Der Christkindlmarkt bietet genau den richtigen Platz es sich mit Kind und Kegel gut gehen zu lassen.
Brave Kinder dürfen sich immer zum Weihnachtsmann gesellen.
Am Samstag musste der Markt auf der Ringelstecherwiese geschlossen bleiben. So hatten es die Behörden entschieden, um der Sicherheit der Besucher Genüge zu leisten. Die Gefahr war zu hoch, dass nasser, schwerer Schnee von den Bäumen herabfallen könnte und auch die Wege rund um die Stände mussten noch frei geräumt werden.
Am Sonntag war der Ansturm auf den Christkindlmarkt mit seinem leuchtenden Weihnachtsrad riesig. Auf der Grieserwiese war fast kein Parkplatz mehr zu finden. Auf dem Areal selbst flanierten die Besucher zwischen gebrannten Mandeln, Krippendekoration, „Frostschutzgetränken“ mit und ohne Alkohol, warmen Socken oder Mützen, der Minieisenbahn und dem Lebkuchenhäuschen.

Am Sonntag war der Markt auf der Ringelstecherwiese richtig gut besucht.
Horst Heppenheimer lenkte permanent die Bockerlbahn von der Innenstadt zum Platz an der Isar mit seiner Panorama-Kulisse auf die Basilika St. Martin und der Burg Trausnitz. Auf der Kunsteisfläche drehten Schlittschuhläufer ihre Runden und die Jüngsten entdeckten die aufgeschobenen Schneehügel für sich, um sie zu erklimmen und auf dem Hosenboden wieder hinab zu gleiten.

