
In Auloh wurde vor kurzem ein neuer, kleiner Kreisverkehr fertiggestellt. - Foto: Stadt Landshut
Landshut - pm (29.05.2026) Wer dieser Tage unterwegs nach Auloh ist oder von dort kommt, dürfte ihn schon bemerkt haben – den neuen Kreisel auf Höhe der Grundschule Konradin. Die Kreuzung LAs 14/Neißestraße wurde mit Hilfe von Leitborden zu einem "Kleinen Kreisverkehr" umfunktioniert. Die Initiative dafür geht zurück auf einen Antrag von CSU und Freie Wähler aus dem Jahr 2024.
Auf dem neuen Kreisverkehr vor Auloh können nun auch Stadtbusse ohne großen Umweg wenden. Mit dem Neubau des Grünen Zentrums und wegen fehlender Alternativlösungen im näheren Umfeld ist die bisherige Wendemöglichkeit für Stadtbusse, die ihre Endstation am Lurzenhof haben und nicht den Ortsteil Auloh oder Frauenberg anfahren, entfallen. Betroffen davon sind täglich 18 Busfahrten der Schulbuslinien sowie die Linie 619. Da es in der Nähe keine Wendemöglichkeit gibt, mussten diese Busse zwischenzeitlich Auloh durchfahren und konnten erst bei der Endhaltestelle Kanalstraße wenden.
Der Außendurchmesser des Kreisverkehrs beträgt 30 Meter, die Insel in der Mitte hat einen Durchmesser von 14 Metern. Leitborden, die auf dem Asphalt befestigt sind, sorgen für die entsprechende Verkehrsführung. Ein zwei Meter breiter Innenring setzt die Markierungen für den Schwerlastverkehr und die Busse. Im Zuge der Baumaßnahme wurde auch die Querung für Fußgänger und Radfahrer über die Neißestraße etwas weiter nach Norden versetzt. Das Tempolimit vor der Kreuzung wurde von 60 auf 50 km/h reduziert. Die Kosten für den Umbau betragen rund 80.000 Euro. Die Kreuzung LAs 14/Neißestraße wird mit einem Kreisverkehr leistungsfähiger sein, als mit dem bisher vorfahrtsgeregelten Knoten.

