
Das Staatliche Bauamt Landshut hat entlang der Bundesstraße 15 zwischen Ergolding und Landshut 155 neue Bäume pflanzen lassen. Foto: Thomas Gärtner/Staatliches Bauamt Landshut
Ergolding/Landshut - pm (15.05.2026) Das Staatliche Bauamt Landshut hat die Pflanzung von 155 Bäumen entlang der Bundesstraße 15 zwischen Ergolding und Landshut abgeschlossen. Diese war nötig geworden, weil 39 Bäume für den Ausbau des Geh- und Radwegs weichen mussten. Dieser wurde von zwei auf drei Meter verbreitert und mit einer intelligenten Beleuchtung versehen.
Mit der Pflanzung verschiedenster Bäume, vom Spitzahorn über die Winterlinde bis zur Säuleneiche, soll dieser Bereich ökologisch aufgewertet werden. Insgesamt wählte man neun verschiedene Baumarten aus. Dass mehr Bäume gepflanzt wurden, als für den Geh- und Radweg gefällt wurden, erklärt sich dadurch, dass auch Lücken geschlossen wurden, die in den Jahren zuvor entstanden waren. Immer wieder mussten von der Straßenmeisterei einzelne Bäume entfernt werden, um die Sicherheit nicht zu gefährden.
Der frühere Allee-Charakter soll so in Zukunft wieder entstehen und dadurch das Landschaftsbild aufgewertet werden. Radfahrerinnen und Radfahrer, vor allem die vielen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und des Sonderpädagogischen Förderzentrums, die täglich hier radeln, sollen damit optisch von der Bundesstraße abgeschirmt und vor der Sonne geschützt werden.
Die Planung der Pflanzung war für das Staatliche Bauamt aufwendiger als erwartet. So stellte sich heraus, dass entlang des Geh- und Radweges viele Kabel verlaufen, was Pflanzungen erschwerte. Weil der Geh- und Radweg sowohl durch Ergolding als auch durch Landshut verläuft, waren Abstimmungen mit den Naturschutzbehörden des Landkreises und der Stadt nötig.

