
Die gut gelaunten Fahrtteilnehmer von St. Rita-Heim und Matthäusstift zusammen mit einigen Seniorenbeiratsmitgliedern.
Landshut - pm (07.07.2026) Im Mai und Juni hat der Seniorenbeirat der Stadt für gehbehinderte Bewohner wieder seine beliebten Stadtrundfahrten mit anschließender Einkehr beim Huberwirt in Gstaudach durchgeführt. Die Stadtwerke stellten für jede Einrichtung einen eigenen Bus mit Chauffeur zur Verfügung. Während der Touren wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im Alltag auf Gehhilfen angewiesen sind, von Bezugskräften der jeweiligen Einrichtungen sowie Mitgliedern des Seniorenbeirats begleitet.
Dass erneut alle Landshuter Heime von diesem Angebot Gebrauch machten, ist Ehrentraud Stadler zu verdanken, die die mit erheblichem logistischem Aufwand verbundenen Ausflugsfahrten akribisch vorbereitet hatte. So konnte die Organisatorin mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus neun Einrichtungen eine ähnlich hohe Beteiligung wie im Vorjahr verzeichnen.
Die Ausflüge begannen traditionsgemäß mit einer Rundfahrt durch die Außenbereiche der niederbayerischen Bezirkshauptstadt, und zwar über die Hochschule in Schönbrunn bis in die Ochsenau, zurück über den Kasernenberg, vorbei an der Justizvollzugsanstalt Berggrub auf die Weickmannshöhe und weiter in die Innenstadt über den Ländtorplatz nach Landshut-West und Löschenbrand sowie von der Wolfgangsiedung nach Gstaudach. Während dieser rund eineinhalbstündigen Touren gaben ortskundige Seniorenbeiräte Erläuterungen sowohl zur Geschichte als auch zur städtebaulichen Entwicklung der sehr stark vom Zuzug geprägten Kommune. Diese informativen Ausführungen verfolgten die Ausflügler mit lebhaftem Interesse, wurden damit doch vielfach schöne Erinnerungen wachgerufen.
„Wie uns von Seiten vieler Beteiligten immer wieder versichert wird, sind unsere alljährlichen Rundfahrten eine willkommene Abwechslung zum Heimalltag für diesen, in der Mobilität stark eingeschränkten Personenkreis“, freut sich Seniorenbeiratsvorsitzender Franz Wölfl zurecht. „Und natürlich“ - darin sind sich Wölfl und seine Stellvertreterin Edeltraud Nuhn einig, „tragen die Einladung zu Kaffee und Kuchen oder einer deftigen Brotzeit ebenfalls mit zum Gelingen der Veranstaltungen bei“.
Die seit vielen Jahren vom Seniorenbeirat veranstalteten Heimfahrten sind ein gelungenes Beispiel, wie gelebte Inklusion und gemeinschaftliches Erleben im Alter möglich gemacht werden können. Die letzte Tour in diesem Jahr findet am 23. Juli mit Bewohnern des Hl. Geist Spitals statt.

