
Drehen, Robben, Krabbeln – die Entwicklung von Bewegungsmustern in den ersten sechs Monaten sind Thema eines Vortrags von Christine Kappen. Die Babys dürfen gerne mitgebracht werden. - Foto: Menschenskinder e. V.
Ergolding – pm (02.03.2026) Ein neues Kursangebot für Eltern mit Kindern im Alter zwischen einem und drei Jahren, die sich für einen gelasseneren Umgang mit herausfordernden Situationen wappnen möchten, gibt es bei der Familienbildungseinrichtung Menschenskinder e. V.: „Kleinkinder verstehen und entspannt im Alltag begleiten“ ist der Titel der Abendveranstaltung.
Kinder in diesem Alter entdecken voller Neugier ihre Welt, Sprache und Ich-Bewusstsein entwickeln sich rasant, während gleichzeitig noch Worte, Impulskontrolle und Überblick fehlen. Das führt im Alltag oft zu Stress und Missverständnissen.
In diesem Vortrag geht es darum, wie Kleinkinder „ticken“, was sie in dieser Entwicklungsphase brauchen und wie Eltern ihnen im Alltag sicher und zugewandt begegnen können. Man erfährt, wie eine sogenannte „Ja-Umgebung“ entlasten kann, warum weniger Verbote oft mehr Orientierung geben und wie Verständnis an Stelle von Machtkampf tritt. Der Elternabend unter der Leitung von Sozialpädagogin Sandra Hansen findet am Dienstag, 10. März, von 18 bis 19.30 Uhr in den Räumen von Menschenskinder e.V. in der Ergoldinger Lindenstraße statt.
Was Spannendes bei der motorischen Entwicklung von Babys bis zum sechsten Monat passiert, das wird am Mittwoch, 11. März, um 10 Uhr in Christine Kappens Kurs „Drehen, Robben, Krabbeln“ näher beleuchtet. Kommen Kinder von ganz alleine zum Krabbeln? Sollen Eltern ihre Babys beim Umdrehen unterstützen? In welchem Alter sollten Babys robben? Die Referentin vermittelt anschaulich allerhand Wissenswertes zu diesem Entwicklungsbereich, dazu gibt’s viele praktische Spiel- und Bewegungsanregungen. Die Säuglinge dürfen zu diesem Kurs gerne mitgebracht werden.
Eltern von hochsensiblen Kindern tun sich mitunter schwer, zu verstehen, warum ihr Kind so anders tickt. „Hochsensibilität in der Familie erkennen, verstehen, entlasten“ ist der Titel eines Kursangebots, das am Donnerstag, 26. März, um 18.30 Uhr stattfindet.
Bei diesem Infoabend erhalten Eltern die Möglichkeit, in das Thema Hochsensibilität hinein zu schnuppern und hilfreiche Hintergrundinformationen zu bekommen. Kleine, alltagstaugliche Methoden, Tipps und Tricks werden aufgezeigt, die für mehr Verständnis, Gelassenheit, Selbstfürsorge und Leichtigkeit im oft herausfordernden Alltag mit Hochsensibilität sorgen.
Menschenskinder e. V. bietet neben dem Kursprogramm auch individuelle Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten für verschiedene Lebenssituationen an: „Wenn die Wiege leer bleibt“ ist eine Begleitung für Eltern, die ihr Baby in der Schwangerschaft oder bei der Geburt verloren haben. Bei der Mobilen Unterstützung für Eltern mit Kindern im Kindergartenalter (MUKi) kommt eine Fachkraft ins Haus, um die Eltern beim Umgang mit herausfordernden Situationen zu begleiten. Fachkräfte aus dem pädagogischen oder familientherapeutischen Bereich bieten auf Anfrage eine individuell auf die Familie zugeschnittene Schlaf- und Schreiberatung sowie Beratungen zu allgemeinen Erziehungsfragen an. Über die KoKI können Eltern eine Fachkraft zur gesundheitsorientierten Elternbegleitung in der Familienanfangszeit buchen, und Frauen, die unter postpartalen Depressionen leiden, erhalten Hilfe durch eine erfahrene Familientherapeutin. Kindertagesstätten können bei Menschenskinder e. V. den pädagogischen Fachdienst Inklusion buchen. Unter www.menschenskinder-ev.de gibt es nähere Informationen zu den einzelnen Angeboten, über diese Seite können auch alle Kurse gebucht werden.

