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Ja, möglichst frühzeitig und umfänglich mit Kindern über deren Adoption sprechen

aa an sozialberat lk.neu

Bei vielen Adoptivkindern stellt sich früher oder später die Frage nach der eigenen Herkunft und Identität. Verbunden damit ist häufig auch eine Unsicherheit der Adoptiveltern, wie mit Kindern über dieses sensible Thema gesprochen werden soll.

Daher bot die gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle Niederbayern West, der auch der Landkreis und die Stadt Landshut angehört, eine gemeinsame Fortbildung mit der im Adoptivbereich erfahrenen Psychologin Elke Breuning an, die den Eltern wichtige Tipps für den Umgang mit ihren Adoptivkindern gab.

Über 30 Elternpaare informierten sich dabei über die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung. Die Kernaussage der Referentin war dabei, dass man von Anfang an ehrlich und offen mit dem Thema der Adoption umgehen müsse. Nur so können die Kinder ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln. Daher sei ein möglichst früher Zeitpunkt der Aufklärung über die Herkunft der Kinder wichtig.

Bereits im Kindergartenalter würden die Kinder verstehen, dass die Adoptiveltern nicht ihre leiblichen Eltern sind. Hier können schon erste Frage nach Aussehen und Beruf der Eltern auftauchen. Die Adoptiveltern können den anvertrauten Kindern in dieser Phase die eigene Geschichte beispielsweise in Märchenform erzählen. Im Grundschulalter werden die Fragen der Kinder dann schon konkreter, sie wollen sich ein klares Bild von den leiblichen Eltern machen und wissen, wo sie leben. Auch Fragen nach Geschwistern tauchen in diesem Alter auf. Hier sei es laut Elke Breuning wichtig, den Kindern die Wahrheit zu sagen.

In der Pubertät hinterfragen Adoptivkinder oft den eigenen Selbstwert und neigen zu Schwarz-Weiß-Denken. Die Kinder fragen sich, warum die leibliche Mutter sie nicht wollte oder wünschen sich, kein Adoptivkind zu. In dieser Lebensphase sind die Adoptiveltern besonders gefordert und sollen ihre Kinder intensiv begleiten.

Die Adoptiveltern sollen laut Breuning mit ihren Kindern eine aktive Biografiearbeit betreiben. Dazu gehöre beispielsweise, möglichst viele Fotos und Erinnerungsstücke aus dem früheren Leben des Adoptivkinds zu sammeln und zusätzliche Informationen über die Lebensumstände der leiblichen Eltern einholen. Den Kindern soll dabei so viel wie möglich über ihre Eltern gesagt werden, damit sie eine positive Beziehung zu ihnen aufbauen können. Dabei sei es wichtig, dass sie erkennen, dass die leiblichen Eltern ihnen das Leben geschenkt hätten und sie nicht schuld daran seien, dass sie zur Adoption gegeben wurden.

Besondere Herausforderungen kämen auf Eltern mit Adoptivkindern aus dem Ausland zu. Sie sollen den Kindern erlauben, die Kultur ihres Herkunftslands zu pflegen und ihnen eine Reise dorthin ermöglichen. Abschließend wünschte die Referentin den Adoptiveltern stets einen offenen Umgang mit ihren Schützlingen. Nur so könnten die Kinder ihr eigenes Leben selbstbewusst annehmen.

Im Bild oben: Die Referentin Elke Breuning (2. von links) mit Helena Pollok von der Adoptionsvermittlungsstelle der Stadt Landshut (links), Renate Feddersen vom Landratsamt Landshut (3. von links) und Monika Gruber vom Landratsamt Dingolfing-Landau

 

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