Landshut, Dingofling, Landkreis Dingolfing-Landau - pol (28.05.2026) Am Dienstag, 26. Mai, kam es im Bereich Dingolfing und am Mittwoch, 27. Mai, im Raum Landshut zu jeweils einem weiteren Fall von Telefonbetrug. In Dingolfing erhielt eine 74-Jährige gegen 13 Uhr einen Anruf eines unbekannten Mannes. Dieser gab an, dass ihre Tochter vermeintlich einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe, bei welchem eine schwangere Frau verletzt wurde. Zur Abwendung aller rechtlichen Folgen müsse ein Geldbetrag hinterlegt werden.
Durch geschickte Gesprächsführung wurde die Seniorin zur Übergabe eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrages bewegt. Die Übergabe des Geldes erfolgte gegen 16:15 Uhr. Der Abholer entfernte sich daraufhin in unbekannte Richtung.
In Landshut erhielt eine 73-Jährige gegen 17:45 Uhr einen Anruf mit identischer Betrugsmasche. Der unbekannte Anrufer gab sich als Polizeibeamter aus und schilderte ebenfalls einen schweren Verkehrsunfall der Tochter.
Beide Anrufe wurden in russischer Sprache geführt, da die Angerufenen jeweils auch der russischen Sprache mächtig waren.
Ob ein Tatzusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Der Abholer in Dingolfing wird wie folgt beschrieben:
- ca. 175 cm groß
- etwas kräftigere Statur
- kurze dunkelblonde Haare
- brauner Vollbart
- graues T-Shirt, kurze Hose
- keine Brille, keine sichtbaren Narben oder Tätowierungen
Zeugenaufruf:
Wer zu den genannten Zeitpunkten in Dingolfing im Bereich der Dr.-Josef-Hastreiter-Straße/ Bräuhausgasse und in Landshut im Bereich der Johannisstraße/ Nikolastraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Dingolfing unter der Telefonnummer 0873 3144-0, der Polizeiinspektion Landshut unter der Telefonnummer 0871 9252-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

