Region Lanshut - pm (18.05.2026) „Unsere Kommunen brauchen die finanzielle Kraft, um Kindern beste Lern- und Betreuungsbedingungen zu bieten“,erklärt die SPD-Abgeordnete Ruth Müller. Sie hat gute Nachrichten aus dem Bayerischen Landtag: Für zahlreiche Hochbaumaßnahmen in Stadt und Landkreis Landshut stellt der Freistaat Bayern im Jahr 2026 insgesamt 33,22 Millionen Euro an Fördermitteln nach Art. 10 des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes (BayFAG) bereit. Die Mittel dienen insbesondere dem Bau und der Sanierung von Schulen, schulisch notwendigen Sportanlagen sowie Kindertageseinrichtungen.
Sie sind ein wichtiger Bestandteil des kommunalen Finanzausgleichs und unterstützen Städte, Gemeinden und Landkreise bei dringend notwendigen Investitionen.
Auf den Landkreis Landshut und seine Städte und Gemeinden entfallen dabei insgesamt 23,82 Millionen Euro. Der größte Einzelbetrag fließt mit 8,5 Millionen Euro in den Ersatzneubau der Realschule Vilsbiburg mit Sporthalle. Weitere größere Förderungen erhalten die Generalsanierung, Erweiterung und der Umbau der Staatlichen Realschule Rottenburg mit Sanierung der Sporthalle (1,32 Millionen Euro), der Neubau einer Sporthalle sowie die Generalsanierung der bestehenden Sporthalle an der Grund- und Mittelschule Pfeffenhausen (1,3 Millionen Euro), die Erweiterung, Generalsanierung und der Umbau der Grund- und Mittelschule Rottenburg (1,212 Millionen Euro) sowie der Neubau einer Kindertageseinrichtung in Buch am Erlbach (1,0 Million Euro).
Für die Stadt Landshut werden insgesamt 7,847 Millionen Euro bereitgestellt. Gefördert werden die Generalsanierung der Sport- und Schwimmhalle der Pestalozzischule (150.000 Euro), der Neubau der Pestalozzi-Schule mit Kindertageseinrichtung (210.000 Euro), die Generalsanierung des Hans-Leinberger-Gymnasiums (1,269 Millionen Euro), der Neubau der Grundschule Nordwest mit Sportanlagen und Kinderhort (2,183 Millionen Euro), der Neubau der Grundschule Ost mit Sportanlagen und Kinderhort (3,38 Millionen Euro), der Neubau der Staatlichen Realschule mit Sportanlagen (295.000 Euro) sowie der Neubau von zwei Kindertageseinrichtungen mit jeweils 180.000 Euro. Außerdem erhält der Zweckverband Berufliche Schulen Landshut für den Neubau und die Generalsanierung der Staatlichen Berufsschule I mit Berufsfachschule für Informationstechnik und Berufsoberschule weitere 803.000 Euro. Der Bezirk Niederbayern erhält zusätzlich 1,75 Millionen Euro für den Neubau der Sporthalle an der Agrarbildungsstätte Landshut-Schönbrunn.
„Ich freue mich sehr, dass mit diesen Mitteln endlich dringend notwendige Investitionen in unsere Schulen und Kindertageseinrichtungen umgesetzt werden können“, erklärt Ruth Müller. „Gute Bildung beginnt mit guten Rahmenbedingungen. Unsere engagierten Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher leisten jeden Tag Hervorragendes. Sie brauchen moderne Gebäude und eine Ausstattung, die ihrer wichtigen Arbeit gerecht wird und unseren Kindern die besten Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten bietet.“
Insgesamt stehen in Bayern in diesem Jahr fast 1,4 Milliarden Euro nach Art. 10 BayFAG für Gemeinden, Landkreise und kommunale Zweckverbände zur Verfügung. Rund 1,1 Milliarden Euro stammen aus Landesmitteln, weitere 300 Millionen Euro kommen aus dem Sondervermögen Infrastruktur des Bundes. „Dass jetzt zusätzliche Mittel in die Kommunen fließen, ist auch ein Erfolg der SPD auf Bundesebene“, betont Müller. „Gleichzeitig zeigt sich aber, dass unsere Städte und Gemeinden strukturell besser ausgestattet werden müssen. Die SPD-Landtagsfraktion fordert deshalb, den kommunalen Anteil an der Steuerverbundmasse dauerhaft von derzeit 13,3 auf 15 Prozent zu erhöhen. Allein im Jahr 2026 würden Bayerns Kommunen dadurch rund 850 Millionen Euro zusätzlich erhalten.“
Abschließend unterstreicht Müller die Bedeutung kommunaler Investitionen: „Wer in Schulen, Kitas und öffentliche Infrastruktur investiert, stärkt nicht nur die Daseinsvorsorge, sondern auch Handwerk, Mittelstand und Arbeitsplätze vor Ort. Davon profitieren die Menschen in unserer Region unmittelbar.“

