Landshut (23.10.2017) In den letzten Jahren konnte sich Landshut mehr und mehr als Studentenstadt behaupten. Ein Umstand, den man auch am Wochenende nach dem Weggehen spürt. Wenn Studenten, Landshuter Jugendliche und Nachtschwärmer am Wochenende unterwegs waren, entstanden bisher in den frühen Morgenstunden nach dem Ende der Abendlinie lange Wartezeiten auf Taxen von zeitweise deutlich mehr als 30 Minuten.
Ein Umstand, den die Junge Union Landshut-Stadt nicht länger hinnehmen wollte. Deshalb hat es sich der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Ludwig Schnur, gemeinsam mit seinen beiden Parteikollegen Manuel Knott und Johannes Alfery im Winter letzten Jahres zur Aufgabe gemacht, eine Verbesserung für die Nachtschwärmer zu bewirken. Der Vorsitzender der Jungen Union, Ludwig Schnur, beschreibt die Beweggründe wie folgt: „Wer nachts nicht mehr nach Hause kommt, der geht auch nicht feiern. Die Forderung nach einer auf 05.00 Uhr verlängerten Abendlinie war für uns daher ein logischer Schritt, um hier eine Verkürzung der Wartezeiten und eine größere Attraktivität des Landshuter Nachtlebens für die Jugend zu erreichen. Wir hoffen auch, dass mit der verbesserten Infrasturktur nun mehr Dynamik im Landshuter Nachtleben eintritt – und weitere Bars und Clubs öffnen.“
In einem ersten Schritt führte die Junge Union eine Onlineumfrage mit etlichen hunderten Teilnehmern über die aktuelle Situation durch. Nachdem die Daten ausgewertet wurden, suchte man das gemeinsame Gespräch mit den Stadtwerken Landshut. Nach einer kurzen Verhandlungsrunde fasste der Werksensat der Stadt Landshut den Entschluss, beginnend ab Oktober probeweise für ein Jahr die Linie 103 um vier und um fünf Uhr morgens am Wochenende fahren zu lassen. Sollte sich herausstellen, dass die neue Verbindung gerne angenommen wird, könnten weitere Strecken folgen. Manuel Knott, der das Projekt gemeinsam mit Schnur in die Wege geleitet hat, wirkt sichtlich zufrieden: „Als Jugendorganisation haben natürlich die Belange der Jugendlichen unserer Stadt hohe Priorität. Des Öfteren traten junge Menschen an uns heran und beschwerten sich über die langen Wartezeiten auf Taxis. Deshalb freut es mich nun sagen zu können, dass wir eine sichere und schnelle Alternative für die Landshuter bieten können.“

