Landshut - pm (07.07.2026) Das Projekt der sogenannten „Kriegstüchtigkeit“ macht auch vor Bildung, Wissenschaft und Forschung nicht halt. Schulen werden zunehmend als Rekrutierungspools betrachtet und sollen sicherheitspolitische Inhalte vermitteln. Auch an Hochschulen ist die Bundeswehr präsent – sie wirbt aktiv und ist in den Lehrbetrieb eingebunden. In der Forschung wächst der Druck, sich stärker an militärischen und rüstungsbezogenen Zielsetzungen auszurichten.
Gleichzeitig formiert sich an vielen Stellen Widerstand gegen diese Entwicklung. Dabei zeigt sich: Zustimmung zur „Kriegstüchtigkeit“ hat dort klare Grenzen, wo ihre Folgen im Alltag von Schüler:innen, Studierenden und Beschäftigten konkret spürbar werden.
Der Referent des Vortrags am Donnerstag, 9. Juli, in der Zentrale zum Rieblwirt ist Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) in Tübingen, der seit vielen Jahren zu Militarisierung in Gesellschaft und Wissenschaft arbeitet und dazu zahlreiche fundierte Beiträge veröffentlicht hat.
Veranstalter:innen: Friedensinitiative Landshut | GEW KV Landshut/Westliches Niederbayern | Pax Christi | ver.di | VVN-BdA
Einlass 18 Uhr – Beginn 19 Uhr – Die Veranstaltung findet im Nebenraum des Reieblwirts statt

