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Start des Schuljahres 2017/18: Erfolgreichen Kurs der Realschulen fortsetzen. 342 neue Lehrer-Planstellen

neueplnstellen real(08.09.2017) „Für Lehrkräfte und Schüler an den bayerischen Realschulen beginnt in der kommenden Woche ein neues, vielversprechendes und sicher auch arbeitsintensives Schuljahr. Zum Schuljahr 2017/18 werden 342 Kolleginnen und Kollegen mit Planstellen an den Realschulen eingestellt. Damit ist der Ausbau des vom Bayerischen Realschullehrerverband geforderten Einstellungskorridors erfolgt.

Die integrierten Lehrerreserven an den Realschulen können ausgebaut werden.

Nun gilt es zum einen, mit diesen Ressourcen die hervorragende Arbeit in den Kollegien vor Ort zu unterstützen. Zum anderen muss dieser erfolgreich eingeschlagene Weg fortgesetzt werden – mit einer Verbesserung der Rahmenbedingungen und Perspektiven für die hervorragend ausgebildeten Junglehrer, die noch auf eine Anstellung warten“, kommentiert Jürgen Böhm, Landesvorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) die Situation zum Schuljahresstart.

Der Fokus der Arbeit des Realschullehrerverbandes liege im neuen Schuljahr auf der weiteren qualitativen Stärkung des Realschulabschlusses und der vielfältigen Wege in die berufliche Bildung – nicht zuletzt, um den Realschülern optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Karriere als Fachkräfte von morgen bieten zu können, so Böhm. „Die Tatsache, dass zum 1. September jede dritte Lehrstelle im Freistaat unbesetzt war, unterstreicht einmal mehr, wie sehr der Wirtschaftsstandort Bayern auf Fachkräftenachwuchs angewiesen ist. Der Weg über die Realschule und das ‚Qualitätssiegel’ Realschulabschluss geben den jungen Menschen sämtliche Voraussetzungen für ihre Zukunft mit. Die durchweg positive Resonanz der Wirtschaft auf Auszubildende, die von der Realschule kommen, sowie die hohe Anerkennung der Realschule in der Gesellschaft verdeutlichen, dass den Absolventen der Realschule alle Wege zum persönlichen und beruflichen Erfolg offenstehen“, konstatiert der brlv-Vorsitzende.

Der brlv werde sich weiterhin dafür einsetzen, dass die vielfältigen Wege der beruflichen Bildung gestärkt werden und in der Gesellschaft die entsprechend hohe Anerkennung finden, die ihnen mehr denn je zustehe. Die Politik habe dies bereits erkannt und müsse nun das Ihre für eine aktive Stärkung dazutun.

Mit Blick auf die verheerende Bildungs- und Einstellungssituation in anderen Bundesländern appelliert Böhm an die politisch Verantwortlichen im Freistaat, den Weg, der mit dem Bildungspaket beschritten wurde, fortzusetzen.

„Um die entscheidende Zukunftsaufgabe Bildung umsetzen zu können, ist es von existentieller Bedeutung für unser Land, dass in die Qualität der differenzierten Lehrerausbildung investiert wird und dass jungen Menschen klare Perspektiven im Lehrerberuf eröffnet werden. Schule ist kein Experimentierfeld für ideologische Einheitsschulphantasien. Es kommt darauf an, sich den Realitäten zu stellen und die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft anzunehmen. Hierzu gehört auch, den Digitalisierungsprozess an den Schulen weiter voranzutreiben und die Schüler bestmöglich auf die digitale Gegenwart und Zukunft vorzubereiten – immer mit Blick auf die mit der Digitalisierung einhergehenden möglichen Risiken und mit Fokus auf den pädagogischen Mehrwert“, schließt der Landesvorsitzende.

Vogginger

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