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80 Unternehmer informierten sich über Förderungen und Hochschul-Kooperation

Förderer Hochschule

Im Bild von links Die Initiatoren der Veranstaltung: von der Hochschule Landshut Marc Bicker (Leiter Institut für technologiebasierte Zusammenarbeit) und Vizepräsident Prof. Dr. Holger Timinger, von der IHK Niederbayern die Innovationsberater Heinz Traub und Michael Pangratz

Landshut (05.02.2016) - Insbesondere mittelständische Unternehmen können bei der Entwicklung von technischen Innovationen von Förderprogrammen und Forschungsprojekten in Kooperation mit Hochschulen profitieren und so ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Die Veranstaltung "Innovationsförderung für den Mittelstand" am 2. Februar an der Hochschule Landshut nutzten rund 80 Unternehmensvertreter, um sich über staatliche Förderprogramme des Freistaates Bayern sowie der Bundesregierung und Möglichkeiten für gemeinsame Forschungsprojekte mit der Hochschule Landshut zu informieren. Die Veranstaltung wurde in Kooperation zwischen der IHK Niederbayern und dem Institut für technologiebasierte Zusammenarbeit der Hochschule Landshut organisiert.

Vizepräsident Prof. Dr. Holger Timinger betonte für die Hochschule Landshut die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Unternehmen in gemeinsamen Forschungsprojekten, in denen technische Innovationen entstünden. Dies sei für die Hochschule und seine Professoren eine hervorragende Gelegenheit, um aktuelles technisches Wissen auszubauen, das dann wieder in die praxisorientierte Lehre einfließen könne. Er rief die anwesenden Unternehmensvertreter dazu auf, sich bei Ideen zu gemeinsamen Projekten jederzeit mit der Hochschule in Verbindung zu setzen.

Sowohl die vorgestellten themenoffenen Förderprogrammen des Bundes als auch des Freistaat Bayerns richten sich an klein- und mittelständische Unternehmen (KMU), die technische Innovationen entwickeln wollen. Den Schwerpunkt der Förderung bilden Personalaufwendungen im Unternehmen oder auch bei Kooperationspartnern. Die Notwendigkeit für ein hohes Risiko bei der Entwicklung bzw. die Notwendigkeit einer öffentlichen Hilfe müsse erkennbar sein. Die Antragstellung ist bei den technologieoffenen Programmen nicht an feste Fristen gebunden, ein Antrag also jederzeit möglich.

Bayerische Förderprogramme für den Mittelstand

In den Genuss von Fördergeldern aus Bayerischen Technologieprogrammen können Unter-nehmen, Forschungseinrichtungen und auch Gründer kommen, die das Projekt in Bayern durchführen, wie Ulrich Schäfer vom Projektträger Bayern - ITZB, München, erläutert. Das Programm BayTOU richte sich an technologieorientierte Gründungen, BayTP an bestehende Mittelständler (bis 400 Mitarbeiter), der Innovationsgutschein an kleinere Unternehmen, die Validierungsförderung ermögliche es, Erfindungen und Forschungsergebnisse bei staatlichen Hochschulen auf ihre Marktchancen zu prüfen. Daneben existieren themengebundene Programme u.a. für Medizintechnik, Elektromobilität und innovative Antriebstechnologien sowie Energiekonzepte/Energienutzungspläne. Die Förderquote liege zwischen 25 und 50 Prozent. Grundsätzlich sei die Antragstellung bei den bayerischen Programmen zweistufig, d.h. erst werde eine Projektskizze eingereicht. Wenn diese positiv beschieden werde, folge der eigentliche Antrag, bei dem die Erfolgsaussichten nahe 100 Prozent seien. Insgesamt sei mit einer Verfahrensdauer von mindestens sechs Monaten zu rechnen.

Die Messlatte, was als technische Neuerung gelte, sei bei den Programmen unterschiedlich hoch und liege bei den Innovationsgutscheinen etwas niedriger. Mit diesem Programm wer-den kleinere Projekte gefördert, auch externe Dienstleistungen wie die Weiterentwicklung von Produkten oder Verfahren durch Hochschulen können unterstützt werden.

Bundesförderung nehmen meist kleinere Unternehmen in Anspruch

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie stellte Dr. Holger Worrack vom Projektträger VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Berlin in seinem Vortrag vor. Das ZIM-Förderprogramm fördert themenoffen technische Neuentwicklungen des Mittelstandes. Seit Einführung des Programmes im Jahr 2008 seien 32.000 Bewilligungen mit einem Gesamtumfang von F&E-Projekte in Höhe von acht Milliarden Euro erfolgt. Er stellte die drei Säulen des Programmes vor: Einzelprojekte, Kooperationsprojekte im Verbund mit Unternehmen und Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Kooperationsnetzwerke, die den größten Anteil an der ZIM-Förderung hätten.

Dabei gingen über 70 Prozent der bewilligten Projekte an Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern. Am häufigsten würden Projekte in den Bereichen Produktionstechnologien, Werkstofftechnologien, Elektrotechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologien beantragt und genehmigt. Ebenso wie in den Bayerischen Förderprogrammen werden primär Personalkosten gefördert, dies sowohl im eigenen Unternehmen aber auch bei Dienstleistern bzw. Kooperationspartnern wie beispielsweise Hochschulen, bei denen die Förderquote bei ZIM bis 70 Prozent betrage.

Positive Erfahrungen mit ZIM

Über seine Erfahrungen im ZIM-geförderten Kooperations-Projekt moZat berichtete Stephan Jobstmann, Doktorand an der Hochschule Landshut. In diesem Projekt wird eine Methode zur Zustandsmessung von carbonfaserverstärkter Kunststoffstrukturen mit mobilen Sensoren entwickelt. Für Jobstmann war der bürokratische Aufwand überschaubar, die Anträge seien verständlich und klar strukturiert. Der Impuls für das Projekt ging von dem Unternehmen AMITRONICS GmbH (Seefeld bei München) aus, das in einem Vorläuferprojekt bereits positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Hochschule Landshut gesammelt hatte, wie Geschäftsführer Dr. Norbert Rümmler und der zuständige Mitarbeiter, Florian Riesberg erklärten. Auch sie betonten die positive Erfahrung mit dem ZIM-Förderprogramm, das technische Innnovationen ermögliche, damit die Wettbewerbsfähigkeit stärke und zur Zukunftssicherung des Unternehmens beitrage. Eine wertvolle Rolle spiele dabei auch der Wissens- und Technologietransfer von Forschungseinrichtungen wie der Hochschule Landshut ein, auf die das Unternehmen gerne zurückgreife.

Die Ansprechpartner der Forschungsschwerpunkte der Hochschule Landshut (Energie, Leichtbau, Medizintechnik, Elektronik und Systemintegration, Produktions- und Logistiksysteme, Sozialer Wandel und Kohäsionsforschung, Projektmanagement und Informationsmodellierung) standen beim anschließenden get-together für Fragen und einen ersten Ideenaustausch zur Verfügung. Dieses Angebot nahmen die Teilnehmer mit regem Interesse wahr. Möglicherweise legen die vielen Gespräche den Grundstein für die Entwicklung von Innovationen in gemeinsamen Forschungsprojekten mit Unterstützung von Förderprogrammen.

Weitere Informationen zu gemeinsamen Forschungsprojekten mit der Hochschule Landshut erhalten Sie beim Institut für technologiebasierte Zusammenarbeit unter www.haw-landshut.de/itz.

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