
vorne v. l. Vorsitzender Wolfgang Heigl mit Schirmherr Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger
Landshut – pm (16.03.2026) Wenn sich im Marienmonat Mai viele Menschen auf den Weg nach Altötting machen, dann hat das in Landshut eine fast 550-jährige Tradition. Auch im Jahr 2026 steht die Landshuter Fußwallfahrt nach Altötting wieder fest im Terminkalender der Gläubigen. Am Samstag, 23. Mai, fällt der Startschuss für diese einzigartige spirituelle Reise.
Die Geschichte dieser Wallfahrt reicht weit zurück: Bereits im Jahr 1483 brachen erstmals Pilger aus Landshut zum Gnadenort auf. In der jüngeren Vergangenheit gab es diese Wallfahrt bereits, bevor die Corona-Pandemie für eine mehrjährige Unterbrechung sorgte. Um dieses wertvolle Brauchtum dauerhaft zu sichern und neu zu beleben, wurde im letzten Jahr der Verein „Freunde und Förderer der Landshuter Fußwallfahrt e. V.” gegründet. Im vergangenen Jahr fand dann die erste Wallfahrt seit der Pandemie statt.
„Die Teilnahme steht allen Menschen offen, die diese besondere Erfahrung miterleben wollen”, betont der Vorsitzende des Fördervereins, Wolfgang Heigl. Das Ziel ist klar: die Gemeinschaft stärken und die Tradition in die Zukunft führen.
Was die Landshuter Wallfahrt so besonders macht, ist ihre Intensität. Die etwa 65 Kilometer lange Strecke wird in einem Stück zurückgelegt – eine körperliche und mentale Leistung, die sie einzigartig in der Region macht.
Am Morgen des 24. Mai. werden die Wallfahrer in Altötting eintreffen. Dort wird der Stiftsprobst von Altötting, Dr. Metzl, eine Andacht halten. Auch politisch genießt die Wallfahrt einen hohen Stellenwert: Wie im letzten Jahr konnte Dr. Thomas Haslinger erneut als Schirmherr gewonnen werden.
Pilger, denen die komplette Strecke zu lang ist, können auch in Geisenhausen, Vilsbiburg, Blindenhaselbach oder Wald einsteigen.
Die Anmeldung ist bereits online möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.landshuter-wallfahrt.de.

