
Die Regierung von Niederbayern leitet für den Ausbau des Knotenpunktes an der B 299 westlich Vilsbiburg das Planfeststellungsverfahren ein. - Skizze: Staatliches Bauamt
Vilsbiburg - pm (20.04.2026) Die Regierung von Niederbayern hat auf Antrag des Staatlichen Bauamts Landshut das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau des Knotenpunktes an der B 299 westlich Vilsbiburg eingeleitet. Das Vorhaben ist eine Gemeinschaftsmaßnahme des Bundes mit der Stadt Vilsbiburg, durch die sowohl die Leistungsfähigkeit der B 299 verbessert als auch die kürzere Anbindung des benachbarten Gewerbegebietes ermöglicht werden sollen.
Die Planunterlagen können ab Mittwoch, 22. April, online auf der Internetseite der Regierung unter www.regierung.niederbayern.bayern.de/service/planfeststellungsverfahren eingesehen werden.
Die B 299 verbindet in diesem Teilbereich die Stadt Landshut mit der Stadt Vilsbiburg und führt weiter zur südlich gelegenen B 388 bei Achldorf. Die vorliegende Planung umfasst den Ausbau des bestehenden vierarmigen Kreisverkehrs an der B 299 zu einem teilplanfreien Knotenpunkt mit einem zentralen Brückenbauwerk und zugehörigen Auf- und Abfahrtsrampen.
Kreuzungsbauwerk und neue Anbindung zum Gewerbegebiet
Der bestehende Kreisverkehr an der B 299 westlich Vilsbiburg ist trotz des Anbaus eines Bypasses im Jahr 2016 aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens – insbesondere zu den Pendlerzeiten – an der Kapazitätsgrenze und war in der Vergangenheit mehrfach unfallauffällig. Zudem hat die Stadt Vilsbiburg zwischenzeitlich westlich der B 299 Gewerbeflächen ausgewiesen, die ebenfalls angebunden werden sollen.
Im Rahmen der Planungsmaßnahme soll die B 299 vom Kreisverkehr abgekoppelt und südlich davon direkt vorbeigeführt werden. Durch die Anlage eines Kreuzungsbauwerkes mit entsprechenden Verbindungsrampen werden alle bestehenden Fahrbeziehungen aufrechterhalten und zudem eine neue direkte Anbindung zum Gewerbegebiet geschaffen. Der bestehende Kreisverkehr kann als Verteilerkreisel für das nachgeordnete Straßennetz weiter genutzt werden.
Hohes Verkehrsaufkommen: deutliche Entlastung durch Umbau
Für das Jahr 2035 wird im Bereich des Planvorhabens an Werktagen ein durchschnittlicher Verkehr von bis zu 26.000 Fahrzeugen täglich mit einem Schwerverkehrsanteil von über 3.000 Lkw pro Tag prognostiziert. Insbesondere zu den ausgeprägten Pendlerspitzen käme es ohne Umbau zu längeren Rückstauungen und Wartezeiten.
Planunterlagen online einsehbar
Die Planung kann ab Mittwoch, 22. April, auf der Internetseite der Regierung von Niederbayern unter www.regierung.niederbayern.bayern.de/service/planfeststellungsverfahren (Straßenrechtliche Planfeststellungsverfahren) eingesehen werden.

