München - pm (11.04.2026) Die Gewerkschaft Verdi hat bereits zum sechsten Mal in der laufenden Tarifverhandlung einen Warnstreik angekündigt. Am Dienstag, 14. April, sind alle Tarifbeschäftigen der Stadtwerke München (SWM) und der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) im Fahrdienst und in der Leitstelle sowie im Fahrgastservice dazu aufgerufen die Arbeit niederzulegen.
Davon sind vor allem die Fahrgäste von U-Bahn, Trambahn und den Buslinien bis zur Nummer 199 betroffen. Die S-Bahn, die Regionalzüge und die MVV-Regionalbuslinien werden nicht bestreikt.
Ein regulärer Betrieb ist voraussichtlich wieder ab Mittwoch, 15. April, 3:30 Uhr möglich, wenn der Streik beendet ist.
MVG-Betrieb während des Streiks:
Wie bei jedem Streik bereitet sich die MVG im Vorfeld auf Grundlage eines Notfahrplans vor. Die Priorität liegt dabei auf einer möglichst gleichmäßigen Verteilung der einsatzbereiten Busse im Netz. Rund die Hälfte des Busangebots stellen private Omnibusunternehmen im Auftrag der MVG, die nicht bestreikt werden. Sie werden stadtweit die Grundversorgung absichern. Abhängig von der Personalverfügbarkeit gehen außerdem einzelne Tram- und U-Bahn-Linien ganz oder abschnittsweise in Betrieb. Die Priorität liegt dabei wie bei den bisherigen Streiktagen bei der Tram auf den Linie 20 und bei der U-Bahn auf der U6.
Die MVG empfiehlt, am Streiktag auf andere Verkehrsmittel auszuweichen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Home Office einzuplanen, wenn möglich.

