MdL Mia Goller, Sprecherin für Landwirtschaft und Wald
Bayern - pm (03.03.2026) Die niederbayerische Abgeordnete und agrarpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Mia Goller warnt eindringlich vor den vom Bundeslandwirtschaftsministerium angekündigten Einschnitten bei der Förderung von Ökolandbau, ländlicher Entwicklung und Biodiversität. Bundesminister Alois Rainer plant laut Medienberichten deutliche Kürzungen innerhalb der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK).
„Wenn ausgerechnet die Programme zusammengestrichen werden, die unsere Landwirtschaft resilienter machen und einen echten Mehrwert für Natur, Klima und Gesellschaft schaffen, läuft etwas grundlegend falsch“, betont Goller. „Gerade jetzt, wo immer mehr Menschen regionale und ökologische Lebensmittel nachfragen, brauchen wir stärkende Rahmenbedingungen – keine finanzpolitischen Rückzieher.“
„Kürzungen schaden der bayerischen Landwirtschaft"
Goller unterstreicht, dass eine zuverlässige Förderung für Ökobetriebe, Umstellende und biodiversitätsorientierte Betriebe unverzichtbar ist: „Landwirtinnen und Landwirte treffen Investitionsentscheidungen für Jahrzehnte. Wer ihnen mitten im Haushaltsjahr die Perspektive entzieht, riskiert Existenzen – und verspielt Vertrauen in die Politik.“ Ihre Bilanz ist deutlich: "Diese „Kürzungen schaden der bayerischen Landwirtschaft". Die angekündigten Einsparungen würden nicht nur laufende Agrarumweltprogramme gefährden, sondern auch zentrale bayerische Ziele ins Wanken bringen – darunter das durch das Volksbegehren verankerte Ziel, 30 Prozent Ökolandbau in Bayern bis 2030 zu erreichen.
„Öko-Förderung ist Zukunftsförderung“
Für Goller ist klar: „Jeder Euro, der in den Ökolandbau, in Artenvielfalt und in lebendige ländliche Räume fließt, ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Sparen an dieser Stelle bedeutet höhere Kosten später – ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich.“ Sie fordert daher von der bayerischen Staatsregierung eine klare Absage an Kürzungen und von Bundesminister Alois Rainer eine verlässliche Zusage, dass die GAK-Mittel stabil bleiben.

