Bayern - pm (02.01.2026) Zum Jahresbeginn fordert die KEG Bayern einen mutigen Kurswechsel in der bayerischen Bildungspolitik. Ganz im Sinne Gandalfs aus Der Herr der Ringe erinnert die KEG daran, „dass wir entscheiden müssen, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist.“ Diese Zeit drängt – für Schulen, Kitas und für alle pädagogischen Fachkräfte.
Aufbruch statt Stillstand:
Der Vorsatz der KEG Bayern für die Bildungspolitik 2026 sowie den eigenen Verband lautet klar: Aufbruch.
Wie Michael Endes Momo zeigt, ist Zeit das wertvollste Gut – und genau diese Zeit fehlt derzeit in Bildungseinrichtungen: für Kinder, für individuelle Förderung, für pädagogische Qualität. Bayerns Schulen und Kitas brauchen jetzt volle Aufmerksamkeit, Entschlossenheit und Mut, um die Bildung wirklich zu stärken und die Kleinsten und Schwächsten in den Blick zu nehmen. Entscheidungen werden verschoben, Dialogrunden endlos geführt, Reformen halb umgesetzt.
Dabei bräuchte es – um Monaco Franze zu zitieren – „a bissl was geht immer“. Genau diesen Mut braucht die Bildungspolitik und jeder Bildungsverband heute. Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte leisten Tag für Tag Herausragendes, doch Überlastung, Personalmangel, Bürokratie und unzählige Dialogrunden gefährden die Qualität der Bildung im Freistaat.
Das fliegende Klassenzimmer ruft dazu auf, „Verantwortung zu übernehmen – für uns und andere“. Genau diesen Anspruch erhebt die KEG an die Politik.
Ein Moonshot für Bayerns Bildung
KEG-Landesvorsitzender Goppel fordert deshalb einen „Moonshot“: große Ziele, Visionen, mutiges Handeln, eine klare demokratische Haltung, mehr Wertschätzung und einen echten Qualitätsaufbruch in Bayerns Schulen und Kitas, wie es die katholische Kirche bereits in Bayern vorlebt. Schritt für Schritt – oder wie in Momo: Besenstrich um Besenstrich.
Hierzu gehört auch, demokratische Grundhaltungen zu stärken und jene pädagogischen Werte zu leben, für die kirchliche Einrichtungen in Bayern oft ein Beispiel geben.
Filmzitate als Appell
Die KEG erinnert daran, was Batman sagt: „Du musst die Entscheidung treffen, wer du sein willst.“
Und Spider-Man ergänzt: „Mit großer Macht kommt große Verantwortung.“
Star Wars bringt den Anspruch auf den Punkt: „Tue es oder tue es nicht. Es gibt kein Versuchen.“
Dieser Dreiklang beschreibt die Erwartung der KEG an die politische Führung Bayerns im Bildungsbereich.
Die vier Kernforderungen für 2026:
Bessere Arbeitsbedingungen: weniger Bürokratie, kleinere Klassen und Gruppen, geregelte Arbeitszeiten, ausreichendes Personal und echte Strukturreformen – insbesondere an der Mittelschule und in den Kitas.
Wie Apollo 13 sagt: „Scheitern ist keine Option.“
Verlässliche Finanzierung der Bildungsinfrastruktur: pädagogisch sinnvolle Schul- und Kitagebäude, sinnvoll gestalteter Ganztag, logische und gerechte A13-Hebung (für Förderlehrkräfte, Fachlehrkräfte, Seminarleitungen u. a.), gute technische Ausstattung, multiprofessionelle Teams, Digitalisierung, verlässlicher Nahverkehr und Raum für kollaboratives Arbeiten. „Wir brauchen ein größeres Boot“, mahnt Der weiße Hai – eine treffende Metapher für Bayerns Bildungsrealität.
Stärkung von Aus- und Weiterbildung: klare, sichere Entwicklungsperspektiven im Lehramt, im Referendariat, in der beruflichen Weiterbildung – auch für pädagogische Fachkräfte. „Ich glaube, dies ist der Beginn …“, heißt es in Casablanca – ein Satz, der die Hoffnung auf eine echte Strukturreform trägt.
Stärkung frühkindlicher Bildung und Unterstützung des Kita-Personals: Kitas müssen Orte der Bildung, Bindung und Entwicklung sein. Dafür braucht es gut ausgebildetes Personal, verlässliche Rahmenbedingungen und genügend Zeit, um Kinder individuell zu fördern. Ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr kann Kinder gezielt unterstützen, darf aber nur eingeführt werden, wenn die pädagogischen Fachkräfte entsprechend gestärkt werden. Oder, um es mit Star Wars zu sagen: „Möge die Macht mit euch sein“ – denn starke frühkindliche Bildung stärkt unsere gesamte Zukunft.
Dringender Handlungsbedarf
Bayerns Schulen und Kitas sind überlastet. Lehrkräfte und pädagogisches Personal stoßen täglich an ihre Grenzen, und dennoch werden Kinder zu oft im Stich gelassen. Viele gesellschaftliche Herausforderungen landen heute in Schulen und Kitas. Die KEG setzt auf Lösungen: Mit guter Ausstattung, klaren Strukturen und genügend Zeit kann das pädagogische Personal Kinder gezielt fördern und stabile, vertrauensvolle Beziehungen aufbauen. Gerade Fachkräfte in Krippe, Kindergarten und Ganztag brauchen Unterstützung, um Lernfreude, Entfaltung und soziale Kompetenz der Kinder zu sichern. Ein verpflichtendes letztes Kita-Jahr kann dabei ein starker Hebel sein – entscheidend sind jedoch verlässliche Rahmenbedingungen, die den pädagogischen Anspruch tragen.
Die positiven Botschaften vieler Weihnachtsfilme (Gandalf, Star Wars, Batman, Spider-Man oder Momo) zeigen: Kleine Schritte können Großes bewirken – aber nur, wenn die Politik endlich entschlossen handelt. Es ist höchste Zeit, den Moonshot anzugehen – Bildungspolitik darf die Zukunft nicht länger verwalten, verzögern oder zerreden. Ansonsten drohen Bürokratie, Personalmangel und strukturelle Überforderung jeden Fortschritt abzuwürgen.
Meister Eder bringt es im Gespräch mit Pumuckl auf den Punkt: „Für Verantwortung gibt es nun mal keinen Koboldtrick. Man muss sie übernehmen.“ Dieser Appell richtet sich direkt an die Entscheidungsträger im Freistaat.
Wer die Zukunft der Kinder aufs Spiel setzt, handelt unverantwortlich. „Manchmal braucht es nur jemanden, der an dich glaubt“, heißt es in Fack ju Göhte. Die KEG glaubt daran, dass die Politik handeln kann – wenn sie will. Die KEG steht bereit.
Denn: „Bildung gibt dir die Chance, dein Leben selbst zu bestimmen“ (Die Welle). Genau dafür steht die KEG – und dafür kämpft sie 2026 mehr denn je.

