Landshut pm (13.10.2026) Das gibt es selbst im ehrwürdigen Rathausprunksaal nicht alle Tage: Stehende Ovationen nach einer Rede. Nach dem Festvortrag von Prof. Ursula Münch stand der ganze Saal und bedankte sich für ihre fundierten und präzisen Reflexionen zum Zeitgeschehen. Die Leiterin der Akademie für Politische Bildung Tutzing, auch aus dem Fernsehen bekannt für ihre Philosophie mit Bodenhaftung und für ihre kritischen Gedanken, sprach beim Jubiläum des Freundeskreises Stadtmuseum über die gesellschaftlichen Entwicklungen und die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements.
Der Freundeskreis Stadtmuseum Landshut e.V. hatte anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums zur Festveranstaltung eingeladen mit Musik von den „Tenor Steps“ um den Saxophonisten Michael Ausserbauer und einem anschließenden Stehempfang mit Catering vom Landshuter Bäuerinnen Service.
Freundeskreis-Vorsitzender Franz Schneider und die Kuratoriums-Vorsitzende Dr. Angelika Hofmann konnten in dem vollbesetzten Prunksaal zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft begrüßen, bevor Franz Schneider in einem kurzen Abriss der Vereinsgeschichte die baulichen und auch die personellen Eckpfeiler der 25-jährigen Arbeit Revue passieren ließ: darunter die ehemaligen Vorsitzenden Bernhard Schaub und Gernot Autenrieth, und große Gönner und Ideengeber wie Georg Merk, Hans Niedermeier und Franz Niehoff.
Zweite Bürgermeisterin Patricia Steinberger bedankte sich beim Freundeskreis „für alles, was Sie für Landshut tun“. Nach der Einweihung von Bauabschnitt 1 im Alten Franziskanerkloster im Jahr 2016 stehe nun der Beginn des zweiten Bauabschnittes 2027 unmittelbar bevor. Museumsleiter Daniel Schreiber zollte in seinem Grußwort den Personen Respekt, die sich so lange, so intensiv und so erfolgreich für das einsetzen, was er für essentiell für die Identifikation einer Stadt hält: ihre Geschichte.
Die Veranstaltung, so konnte Vorstandsmitglied Anke Humpeneder-Graf im Nachgang resümieren, sei ein großer Erfolg gewesen und habe den aktiven wie auch den stilleren Mitgliedern und den Spendern gutgetan. Im lockeren Gespräch beim anschließenden Stehempfang habe es viele Rückmeldungen dazu gegeben, sie und ihre Kollegen seien bedankt und beglückwünscht worden.
Als Dank an die Mitglieder, als Information für potentielle neue Mitglieder und Spender und auch als Motivation für seine weitere Arbeit hat der Freundeskreis eine Broschüre herausgegeben, deren erste Exemplare druckfrisch an die Festgäste verteilt werden konnte.

