
Zwei Minuten und 45 Sekunden: David Elsner holt für den EVL die frühe Führung. - Foto: W. Götz
Landshut – gw (25.09.2026) Was für ein Spiel vor ausverkauftem Haus und was für ein toller Sieg für den EVL. Drei Drittel, in jedem ein Tor, zwei für Landshut und eins für Rosenheim. Das war gerecht und die Fans haben ihre Mannschaft wie Helden bejubelt. Uwe Krupps Trupp hat heute gezeigt, was er darauf hat, läuferisch, taktisch und kämpferisch. So macht Eishockey Spaß und seinem Ruf als schnellste Mannschaftssport der Welt alle Ehre.
Gleich zu Beginn stand der EV Landshut spurtstark auf dem Eis und suchte vehement den Weg auf Rosenheimer Tor. Das wurde bereits nach zweidreiviertel Minuten belohnt. Jakob Mayenschein bediente David Elsner, der gerade von der Strafbank zurückkam mit dem Puck und das 1:0 war perfekt.

Das Landshuter Team konnte den Rosenheimer Druck immer wieder erfolgreich abwehren.
Ab der Powerbreak wurde es auf dem Eis intensiver und manche Spieler trugen ihre Scharmützel in gegenseitiger Tuch- und Faustfühlung aus. Bei den daraus resultierenden Strafzeiten kassierte Landshut zwei und Rosenheim sechs Minuten. So brachte das Schiedsrichtergespann um David Cespiva wieder Ruhe auf das Eis. Der Wehmutstropfen dabei: Der EVL konnte seine Überzahlspiele nicht zum Erfolg führen. Die Rosenheimer hüteten ihr Tor wie eine Festung.

34 Minuten und 14 Sekunden: Fabian Dietz macht für Rosenheim den Ausgleich.
Im zweiten Drittel brachten die Gäste mehr Druck auf das Eis. Der EVL geriet immer wieder in die Defensive und eröffneten in der 35. Minuten Fabian Dietz den Ausgleich zum 1:1. Mehrmals war es spannend, ob und wie lange der EV Landshut den Starbulls die Stirn bieten können. Doch immer wieder retteten sie brenzlige Situationen vor ihrem Tor. Auch und vor allen Dank ihrem Torwart Stepan Lukes.

40 Minuten und 40 Sekunden: Im frühen dritten Drittel entscheidet der EVL das Spiel mit Jakob Mayenscheins 2:1 für sich.
Nach der zweiten Pause kam der EVL wie von Zaubertank beflügelt zurück aufs Eis und übernahm das Zepter um den Puck. Nur 40 Sekunden dauerte es im Schlussdrittel und Jakob Mayenschein lochte zum 2:1 ein. Die Starbulls gaben nicht auf, wollten den Ausgleich, aber der EVL hielt erfolgreich dagegen und brachte das 2:1 in sichere Tücher.
Der Sieg war verdient, nicht zuletzt, weil der EVL eine geschlossene Mannschaftsleistung zeigte, die Lust auf mehr macht. Mehr gibt es schon am kommenden Sonntag um 17 Uhr, wenn es zum Duell nach Regensburg gegen die Eisbären geht. Beide Teams stehen mit sieben Punkte in der Tabelle nebeneinander. So zählt übermorgen wieder jeder Punkt.
Alle Ergebnisse vom dritten Spieltag:
|
EC Kassel Huskies |
4 - 2 |
Lausitzer Füchse |
|
Bietigheim Steelers |
7 - 3 |
Blue Devils Weiden |
|
EV Landshut |
2 - 1 |
Starbulls Rosenheim |
|
Eispiraten Crimmitschau |
4 - 3 |
Dresdner Eislöwen |
|
EC Bad Nauheim |
1 - 2 |
Eisbären Regensburg |
|
Ravensburg Towerstars |
1 - 2 |
Düsseldorfer EG |
|
ECDC Memmingen Indians |
3 - 0 |
EHC Freiburg |
Die aktuelle Tabelle nach dem dritten Spieltag:
|
Platz |
Mannschaft |
Tore |
Punkte |
Tor +/- |
|
1 |
EC Kassel Huskies |
15 |
9 |
7 |
|
2 |
Düsseldorfer EG |
12 |
8 |
5 |
|
3 |
ECDC Memmingen Indians |
11 |
8 |
5 |
|
4 |
Eisbären Regensburg |
9 |
7 |
3 |
|
5 |
EV Landshut |
10 |
7 |
2 |
|
6 |
Eispiraten Crimmitschau |
9 |
6 |
1 |
|
7 |
Bietigheim Steelers |
12 |
5 |
2 |
|
8 |
Ravensburg Towerstars |
8 |
5 |
1 |
|
9 |
EHC Freiburg |
5 |
3 |
-5 |
|
10 |
EC Bad Nauheim |
8 |
2 |
-1 |
|
11 |
Blue Devils Weiden |
9 |
2 |
-6 |
|
12 |
Lausitzer Füchse |
6 |
1 |
-5 |
|
13 |
Starbulls Rosenheim |
6 |
0 |
-3 |
|
14 |
Dresdner Eislöwen |
9 |
0 |
-6 |
Galerie:

