
Sie können nun das dritte Gold-Zertifikat in Händen halten: Dr. Peter Kaiser, Leitender Arzt der Abteilung Klinikhygiene, Hygienefachkraft Ina Stach und Vorstand André Naumann. - Foto: Kerstin Petri
Landshut - pm (15.05.2026) Händehygiene zählt zu den wirksamsten Maßnahmen, um die Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern – sowohl im Klinikalltag als auch darüber hinaus. „Eine konsequente Händedesinfektion ist der beste Schutz vor Infektionen“, erklärt Dr. Peter Kaiser, Leitender Arzt der Abteilung Klinikhygiene. Seit 2008 beteiligt sich die Klinik Landshut-Mitte an der bundesweiten Aktion Saubere Hände und setzt kontinuierlich Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene um.
Regelmäßige Schulungen, Begehungen der Stationen sowie Aktionen rund um das Thema Händehygiene sind feste Bestandteile. Dieses Engagement hat sich erneut ausgezahlt: Die Klinik Landshut-Mitte erfüllt weiterhin die hohen Anforderungen für die Auszeichnung in Gold. In Bayern tragen derzeit nur wenige Kliniken dieses Zertifikat. Dazu gehören auch die LA-Regio Kliniken Landshut-Achdorf und Vilsbiburg, die Anfang dieses Jahres ebenfalls das Gold-Siegel erhielten. Die Kinderklinik St. Marien trägt das Bronze-Siegel der Aktion Saubere Hände.
„Diese Auszeichnung ist eine starke Teamleistung“, betont Vorstand André Naumann. Beteiligt waren neben der Klinikhygiene alle Fachabteilungen, Stationen und die Klinik-Apotheke sowie weitere Bereiche wie Physiotherapie und Reinigungsdienst. „Das Zertifikat bestätigt unser gemeinsames Bewusstsein für eine effektive Händehygiene – zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden.“
Für die Vergabe der Zertifikate in Bronze, Silber und Gold müssen Krankenhäuser zahlreiche Kriterien erfüllen. Dazu zählen unter anderem eine strukturierte Organisation der Hygienearbeit, regelmäßige Schulungen sowie sogenannte Compliance-Beobachtungen. Dabei überprüft die Klinikhygiene, ob die Händedesinfektion in den relevanten Situationen im Klinikalltag konsequent eingehalten wird.

