
Landshut (30.03.2017) Im Raum Landshut müssen die Stadt und der Landkreis noch enger zusammenarbeiten – zum gegenseitigen Nutzen. Dieser Appell erging aus der Sitzung des IHK-Gremiums Landshut am vergangenen Dienstag in der Zentrale der Sparkasse Landshut.
Die
Unternehmensvertreter des Gremiums haben sich dazu unter Leitung des Vorsitzenden und
IHK-Vizepräsidenten Hans Graf mit Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter
Dreier ausgetauscht. „Stadt und Landkreis Landshut sind eine wirtschaftlich sehr starke
Region. Diese Region müssen wir gemeinsam weiterentwickeln“, betonte etwa Dreier und
erntete damit nicht zur Zustimmung beim Landshuter Oberbürgermeister, sondern ebenso
bei den Unternehmern im Gremium. Diese regten bei den beiden Kommunalpolitikern
konkrete neue Projekte an, etwa im Tourismus, wo Stadt und Landkreis gemeinsam
vermarktet werden müssten. Putz griff das direkt auf: „Ziel muss es sein, eine
Tourismusregion Landshut zu schaffen und diese auch zu bewerben.“ Solche „weichen“
Faktoren wie der Tourismus oder beispielsweise eine leistungsfähige
Gesundheitsversorgung in der Region sind wichtig für die Stärke des Standorts Landshut –
das wurde in der Sitzung sehr deutlich.
Als wichtigstes Projekt für die Wirtschaft im Raum Landshut gilt den Unternehmern weiterhin
der Bau der B 15 neu. Positiv sehen die Betriebe, dass die Umfahrung Landshuts einen
Schritt vorangekommen ist, aber die Entwicklung dürfe hier nicht stehenbleiben. „Die Strecke
muss durchgehend geplant werden, über die A 94 und weiter bis Rosenheim“, bekräftigte
Graf. Er verwies auf den Bundesverkehrswegeplan, der ausdrücklich ein solches
Planungsrecht vorsieht. „Damit eröffnet sich jetzt die Chance, die günstigste Trassenführung
zu finden, und diese Chance muss genutzt werden“, forderte der Gremiumsvorsitzende.
Weitere Verkehrsthemen auf der Tagesordnung des Gremiums waren der Busverkehr in
Stadt und Landkreis, der Flugplatz Landshut-Ellermühle und insbesondere die dritte
Startbahn am Flughafen München. „Die Positionierung der Vollversammlung der IHK
Niederbayern für eine dritte Startbahn steht“, erläuterte IHK-Hauptgeschäftsführer Walter
Keilbart. Die Politiker sicherten ihre Unterstützung für den Flughafenausbau zu.
Die Einführung in die Gremiumssitzung oblag dem Hausherrn, den Vorstandsvorsitzenden
der Sparkasse Landshut, Dietmar Bruckner. Er stellte die Geschäftszahlen der Sparkasse
vor und erläuterte, wie man in seinem Haus aktuellen Herausforderungen von Niedrigzinsen
über die Digitalisierung bis zur immer weiter voranschreitenden Bankenregulierung
begegnet.
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