Landshut (22.11.2016) Leistenbrüche treten vor allem bei Männern auf. Es handelt sich dabei um Schwachstellen der Bauchwand, wo sich in den Muskelschichten und Sehnenplatten Lücken bilden, durch die innere Organe hindurchtreten und sich nach außen "vorwölben" können. Die Hauptgefahr, die von unbehandelten Brüchen ausgeht, besteht in der Einklemmung von Anteilen des Darms. Wenn hier nicht notfallmäßig operiert wird, können die betroffenen Darmanteile absterben, was für den Patienten lebensgefährlich ist.
Um diesem Szenario zuvorzukommen, verfügt die Chirurgie am Klinikum Landshut über verschiedene Techniken und Möglichkeiten des Bruchlückenverschlusses, der Reparation solcher Leistenbrüche. Dr. Stefan Soldan stellt am Dienstag, 29. November, die Erkrankung und die verschiedenen offenen und minimal-invasiven Verfahren der Behandlung vor.
Beginn ist um 18 Uhr im Klinikum Landshut, Raum Hammerbach, Ebene 0. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Bild: Dr. Stefan Soldan, Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie

