MdB Marlene Schönberger
Berlin/Landshut - Im Haushaltsausschuss wurde gestern die Projektliste für den Projektaufruf 2026 „Schwimmbäder“ des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ beschlossen. Insgesamt stellt der Bund 250 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit. Das Hallenbad in Landshut erhält eine Förderung von 980.000 Euro. Insgesamt profitieren sechs Kommunen aus Niederbayern: Neben Landshut wurden auch Schwimmbäder in Bad Abbach, Eggenfelden, Freyung, Hauzenberg und Vilshofen an der Donau ausgewählt.
Damit können wichtige Sanierungsvorhaben in der Region mit Unterstützung des Bundes vorangebracht werden.
Wie groß der Bedarf in den Kommunen ist, zeigt die enorme Nachfrage nach dem Förderprogramm. Beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung gingen insgesamt 942 Projektskizzen mit einem beantragten Fördervolumen von rund 3,2 Milliarden Euro ein. Das Programm war damit mehr als 13-fach überzeichnet. Für viele Kommunen bedeutet dies trotz bestehender Sanierungsbedarfe, dass ihre Projekte in dieser Förderrunde nicht berücksichtigt werden können.
Die Bundestagsabgeordnete Marlene Schönberger freut sich umso mehr, dass das Hallenbad in Landshut für die Förderung ausgewählt wurde: “Schwimmbäder sind ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge: Sie ermöglichen Kindern das Schwimmenlernen, bieten Raum für Sport und Bewegung und sind wichtige Orte für die Gemeinschaft. Die große Anzahl der Anträge zeigt: Die Kommunen stehen bereit zu investieren – dafür brauchen sie aber auch die entsprechenden finanziellen Spielräume. Bund und Länder müssen deshalb weiter daran arbeiten, die kommunale Investitionskraft zu stärken.“

