Unterhaching - hs (08.06.2023) Die Chancen stehen gut, dass die SpVgg Unterhaching, Meister der Regionalliga Bayern, wieder in die Dritte Liga aufsteigen kann. Am Mittwochabend (20.30 Uhr) hat Unterhaching beim Regionalligameister Nord, Energie Cottbus, vor knapp 16.000 Zuschauern das erste Relegationsspiel 2:1 gewonnen. Die Treffer fielen bereits in der 6. und 37. Minute, Cottbus konnte lediglich vorübergehend mit einem Foulelfmeter in der 14. Minute auf 1:1 ausgleichen.
Am Sonntag,11. Juni, 13 Uhr, folgt das Rückspiel im Sportpark Unterhaching vor ebenfalls über 15.000 Zuschauern, Das Stadion ist bereits restlos ausverkauft. Es ist zugleich das letzte Pflichtspiel mit dem Erfolgstrainer Sandro Wagner (35), der nach diesem Trainer-Engagement vorerst eine Pause einlegen will, ehe er ein neues Traineramt übernimmt. Die SpVgg Unterhaching - mit Präsident Manni Schwabl - sorgt in der Dritten Liga in der neuen Saison 2023/24 sicher wieder für ebenso spannende wie dramatische Lokalderys mit den "Löwen" von 1860 München. Die "Sechziger" werden ja erneut versuchen, mit einem guten Saisonstart die Voraussetzung für den Aufstieg in die Zweite Bundesliga zu schaffen. Und wer weiß, womöglich steigt auch bei "Sechzig" demnächst ein neuer fußballverrückter Multimillionär ein, der es finanziell möglich macht, die entsprechende Mannschaft zu engagieren. Doch die Dritte Liga - auch wieder mit Zweitliga-Absteiger Jahn Regensburg - ist ja auch für jeweils ein volles Stadion spannend genug. Der FC Heidenheim will für die Erste Liga den Saisonetat von bisher 30 Millionen auf bis zu 50 Millionen Euro aufstocken. Da fragt man sich schon, woher der Verein in der Stadt mit nur 49.000 Eiwohnern die Moneten bekommt.

