Nicht zu sehr spekulieren!

Mit Verlaub, Sie kommen Ihrer journalistischen Pflicht nach! Das muss man erst einmal festhalten. Aber indem Sie so kurzweilig spekulieren: Betreiben Sie damit nicht genau die Sache, die ziemlich viele Wähler total abgestoßen hat? Die Verteilung der Beute nach der Wahl? Was zum Beispiel soll die Möglichkeit für eine nicht gerade gut dastehende Gruppenführerin, sich "für die OB-Wahl neu zu erfinden", den Wählern bringen? Anders gefragt: Braucht es die überhaupt noch in irgendeiner Position außer der im Stadtrat, für die sie gerade erst gewählt wurde? Ich kann nur erkennen, das einige wenige mit großem Abstand vor die vielen anderen gewählt wurden, nämlich mit weit über 10.000 persönlichen Stimmen bei geringer Wahlbeteiligung. Also, wenn man überhaupt über Posten redet, sollten diese Spitzenkräfte nicht auch die natürlichen Inhaber bzw. Kandidaten für spätere Ämter oder Posten sein? Das ist zwar alles nicht völlig unwichtig; aber wer da jetzt und hier zu sehr spekuliert, der spielt den Politikverdrossenen weiter in die Hände. Und das wäre schade; denn wir bräuchten mehr aktive Bürgerbeteiligung und nicht weniger. Und kein Gemauschel! - gez. Volker Mauersberger