Das mit den Lehrerstellen, es sind übrigens ca. 11.500, ist so eine Sache. Als Grün-Rot in Baden-Württemberg die Regierung übernahm, stellten sie fest, dass die Vorgängerregierung 8.055 Lehrerstellen mit dem kw-Vermerk (= künfig wegfallend) versehen hatte. Und, Herr Putz, wie sie wissen, heißt das, es ist für diese Stellen kein Geld mehr im Haushalt eingeplant. Da hat die alte Regierung der neuen ein kräftiges Ei gelegt. Ca. 3.500 weiterer Lehrerstellen waren für die "Qualitätsoffensive Bildung" von der Vorgängerregierung neu geschaffen worden. Diese wurden aus einmaligen Privatisierungserlösen finanziert, die Mittel waren aber Ende 2012 weg und es gab keine Verankerung der Stellen im regulären Haushalt. Das hat die Vorgängerregierung einfach nicht gemacht und gab es für diese Stellen keine Finanzierung. Die Vorgängerregierung hat Ba-Wü 43 Milliarden Euro Schulden hinterlassen. Das macht 1,8 Milliarden Euro Zinsen pro Jahr. Das nenne ich unsolides Finanzgebaren. Eine zusätzliche Finanzierung dieser von der Vorgängerregierung nicht mehr finanzierten Lehrerstellen wäre nur über zusätzliche Schulden möglich gewesen. Ach ja, die Vorgängerregierung, die dieses finanzielle Disaster hinterlassen hat, war schwarz-gelb. Übrigens hat Ba-Wü immer noch die beste Lehrer-Schüler-Relation von ganz Deutschland und ist dank Grün-Rot deutlich weiter in der zukunftsfähigen Aufstellung des Schulsystemes. - gez. Günther Sandmeyer

