@Herren Igl und Putz

Hmpf, da habe ich in der Tat die Adressaten verwechselt, und zu Recht schelten Sie mich dafür – damit haben ich Ihnen, Herr Putz, ungerechtfertigt eine Polemik zugeschrieben. Deshalb gleich in die sachliche Auseinandersetzung, und zu den drei von Ihnen kritiserten Punkte bei den Grünen: 1. Sie sagen, eine 100%ige Versorgung durch erneuerbare Energien sei eine Wunschvorstellung – das stimmt, aber sie ist eben eine, die es zu realisieren gilt! Niemand verlangt alle konventionellen Kraftwerke von heute auf morgen abzuschalten. 2. Verkehrsmisere Landshut: da treffen Sie den Nagel auf den Kopf, wenn Sie auf die Landkreis-Pendler hinweisen. Natürlich wird ein ÖPNV nie vollständig alle „weitverstreuten“ Landkreisbewohner finanziell darstellbar in die Stadt holen können. Eine B15neu, die 10 km um Landshut herumführt, übrigens auch nicht. Denn die allermeisten Menschen wollen in die Stadt, und stehen momentan morgens an ihren Einfallstoren im Stau: Altheim, Altdorf, Kaserneneck, B11, Kumhausen. Helfen kann ein gestärkter ÖPNV aber schon. Ein kleines Beispiel: es gibt im Landkreis 7 Bahnhöfe, alle mit sehr guter Zuganbindung an den Hauptbahnhof, aber diese Bahnhöfe selbst werden kaum regelmässig von Regionalbussen angefahren. So wird aus dem ÖPNV für die Menschen natürlich keine Option. Stadt und Landkreis können ihre Verkehrsprobleme nur gemeinsam lösen, und der ÖPNV ist Teil davon. 3. Salzdorfer Tal: nun, hier sagen Sie ja selbst, dass dieses Tal es wert ist, es im jetzigen Zustand zu belassen. - gez. Frank Steinberger