Kann man das wirklich einfach so als Ehrenamt bezeichnen? Selbst wer durch den Stadtratssitz keinerlei Zusatzpöstchen in Aufsichts-, Verwaltungsräten etc. ergattert und selbst wer keine Extra-Aufwandsentschädigung als Bürgermeister, Fraktionsvorsitzender etc. erhält, kann mit stabilen und keineswegs total mickrigen Einkünften rechnen. Wäre es nicht ehrlich und sachgerecht, darauf ab und zu hinzuweisen? Die Zeiten von Senator Buddenbrook in Lübeck, der tatsächlich "ehrenamtlich" zum Wohl seiner Stadt tätig war, nämlich für Gotteslohn ---- die sind lange vorbei. gez. Volker Mauersberger

