Mobilitätsmanagerin Larissa Gerstenberger mit Polizeihauptkommissar Daniel Prinz informierten vor Ort über die geltenden Verkehrsregeln.
Landshut - pm (20.10.2016) Mehr Sicherheit auf den Straßen und ein besseres Miteinander im Verkehr: Unter diesem Motto führt die Polizeiinspektion Landshut gemeinsam mit der Stadt Landshut kürzlich eine beispielhafte Aufklärungsaktion am stark frequentierten Fußgängerüberweg in der Papiererstraße durch. Dieser ist auch eine wichtige Querungsstelle für Schüler/innen der Grund- & Mittelschule St. Nikola, des Bildungszentrums Seligenthal sowie der Berufsschule.
Ziel war es, Rad- und E-Scooter-Fahrer vor Ort auf die geltenden Verkehrsregeln aufmerksam zu machen und Missverständnisse auszuräumen. „Wenn Rad- oder E-Scooter-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit über Fußgängerüberwege fahren oder Fußgängern auf der Straße den Vortritt nehmen, entstehen gefährliche Situationen. Wir wollen aufklären, ins Gespräch kommen und gegenseitiges Verständnis wecken“, betonen städtisches Mobilitätsmanagement und Polizei.
Viele nutzen den Überweg fälschlicherweise fahrend im Glauben, Vorrang zu haben. Den absoluten Vorrang genießen laut Gesetz aber nur zu Fußgänger sowie Rollstuhlfahrer. Steigen Radfahrer beziehungsweise E-Scooter-Fahrer ab und schieben, werden sie rechtlich wie Fußgänger behandelt – der Autofahrer muss dann für sie stoppen. Um das Bewusstsein für diese und weitere Regeln zu schärfen, werden entsprechende Informationsflyer verteilt. Wer sich vorbildlich verhält, durfte sich über eine kleine Belohnung als Dankeschön für den Beitrag zur Verkehrssicherheit freuen. Die nächste Aktion ist bereits in Planung, dann geht es um den Mindestabstand beim Überholen von Radfahrern. Weitere Informationen zur Aktion gibt es unter www.landshut.de/radverkehr.

