Landshut - pm (29.08.2023) Erneut wollte ein Prüfling bei der theoretischen Führerscheinprüfung strafrelevant mogeln und erschien komplett verkabelt. Ersten Ermittlungen nach wurde der 36-Jährige von einem unbekannten Täter am Hauptbahnhof in Landshut abgeholt. Den Kontakt zu dem Unbekannten habe der Mann von einem Bekannten aus Berlin erhalten. Beide fuhren daraufhin zum Prüfungsort nach Ergolding, wo der Unbekannte den 36-Jährigen mit dem technischen Equipment ausstattete.
Jetzt las der Prüfling dem Unbekannten die Fragen vor, der ihm dann die vermeintlich richtige Antwort gab. Tatsächlich aber war der 36-Jährige dem Prüfer aufgefallen, der daraufhin die Polizei informierte. Ob und wieviel der 36-Jährige dafür gezahlt hat, wollte er bislang nicht preisgeben.
Genützt hätte dem 36-Jährigen die Mogelei nichts. Die Auswertung seines Prüfungsbogens ergab 40 Fehlerpunkte. Damit wäre er sauber durchgefallen.

