Er kam aus der 50.500 Einwohner großen Dreiflüsse-, Bischofs- und Universitätsstadt Passau. Jürgen Dupper, ein mächtig großer und eloquenter Mann mit tiefer Stimme. Der einzige "rote" Oberbürgermeister einer kreisfreien Stadt in Niederbayern. Was er den gut 60 Besuchern im Landshuter Isarstüberl zu sagen hatte, fand viel Beifall.
Passau hat seit Jahrzehnten eine eigenfinanzierte, städtische Wohnungsbaugesellschaft mit über 1.750 Wohnungen. Alle zwei, drei Jahre wird ein neuer Wohnblock gebaut. Die Mietpreise in diesen Wohnungen liegen bei 4.40 Euro. Unmöglich? Nein nicht in Passau. Oberbürgermeister Jürgen Dupper wußte sogar zu berichten, dass die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft finanziell auf eigenen Beinen stehe.
Das Landshuter Wohnbaukonzept der hiesigen SPD, wofür morgen in der Tageszeitung 17.500 Beilagen verbreitet werden, kennt der Pssauer OB nicht, zeigte sich danach beim Gespräch aber durchaus interessiert. Die Landshuter Bevölkerung soll per Postkarte an die Stadt die nächsten Tage Druck auf den Oberbürgermeister und die Stadträte machen, um endlich auch in Landshut eine stätische Wohnungsbaugesellschft zu etablieren. Auf der Postkate, die an den SPD-Stadtverbnd portofrei geschickt werden soll steht. "Ja, ich bin für die Gründung einer stadteigenen Wohnbaugesellschaft, damit Wohnen in Landhsut bezahlblar bleibt."
SPD-Chefin und Neu-Stadträtin Anja König hat bei ihrer Eröffnungsrede für diese Aktion massiv geworben, ebenso danach Fraktionschef Robert Gewies. - Fortsetzung folgt.

