Landshut - pm (05.11.2026) Insbesondere seit dem antisemitischen Massaker im Süden Israels durch Hamas und ihre Helfer am 7. Oktober 2023 hat die Zahl antisemitischer Angriffe auf Jüdinnen und Juden sowie jüdische Einrichtungen weltweit drastisch zugenommen. Auch an Hochschulen hat die antisemitische Mobilisierung seither deutlich zugenommen. Jüdische Studierende und Lehrende werden ausgeschlossen, beleidigt und bedroht.
Gleichzeitig wird in Debatten immer wieder mehr „Bildung“ als Mittel gegen Antisemitismus gefordert. Dabei haben Angehörige von Hochschulen – auch historisch – durchaus eine Vorreiterrolle bei der Verbreitung antisemitischen Denkens eingenommen.
Wie zeigt sich Antisemitismus heute an Hochschulen? Welche Entwicklungen sind seit dem 7. Oktober zu beobachten und welche historischen Kontinuitäten spielen dabei eine Rolle? Über die aktuelle Situation und ihre Hintergründe diskutieren am Sonntag, 5. November in der Zentrale zum Rieblwirt: Jessica Flaster, Vorsitzende des Verbands jüdischer Studenten in Bayern (VJSB), Dr. Annette Seidel-Arpacı, Leiterin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS Bayern), und Prof. Dr. Mihri Özdoğan, Antisemitismusbeauftragter der Hochschule Landshut (HAW).
Die Veranstaltung findet im Rahmen der 23. Bildungs- & Aktionswochen gegen Antisemitismus statt. https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/antisemitismus/bildungs-und-aktionswochen-2026/
Einlass 18 Uhr – Beginn 19 Uhr

