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Hochwasserschutz: Große Isar wird teilweise ausgebaggert

Giebel RadlmeierÜber Grundwasserspiegel und verbesserten Hochwasserschutz sprachen der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Landshut, Patrik Giebel (l.), und MdL Helmut Radlmeier (CSU). - Foto: Josef Amann

Landshut - pol (16.05.2023) „Der Hochwasserschutz in Landshut wird sich weiter verbessern“. Dieses positive Fazit zog der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier (CSU) nach seinem Gespräch mit Patrik Giebel, dem neuen Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Landshut. Daneben besprach man auch die sinkenden Grundwasserspiegel in Niederbayern.

Seit 2011 ist Giebel in der Wasserwirtschaft tätig. Nach verschiedenen Stationen beim Landesamt für Umwelt, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und zuletzt der Bayerischen Staatskanzlei übernahm der Bauingenieur schließlich im Januar die Leitung des Landshuter Wasserwirtschaftsamtes. Wie schon Giebels Vorgängern bot Radlmeier eine unkomplizierte Zusammenarbeit an. „Vieles kann man auf dem direkten Draht lösen“, so der Abgeordnete. Ein Angebot, das Giebel gerne annahm: „Gerade wenn es um die Suche nach Ausgleichsgrundstücken für Maßnahmen geht, sind wir Schützenhilfe angewiesen“, so Giebel.

Auf die Frage Radlmeiers, was den Behördenleiter in seinen ersten Monaten in Landshut am meisten beschäftigt habe, war Giebels klare Antwort: „Grundwasser, Grundwasser, Grundwasser“. Denn der Grundwasserspiegel nimmt ab, allein schon aufgrund der klimatischen Veränderungen. In manchen Gebieten ist die Abnahme deutlicher, in anderen eher geringer. In Teilen des Zuständigkeitsgebiets des Wasserwirtschaftsamtes Landshut, etwa im Landkreis Dingolfing-Landau, falle das Grundwasser unvorhersehbar stark ab, ohne dass man bisher genau wisse, warum. Aus diesem Grund sollten überstrapazierende Entnahmen wo möglich vermieden und reduziert werden. In der Region Landshut allerdings sei der negative quantitative Trend nicht in dieser starken Tendenz ausgeprägt, allerdings leider dennoch vorhanden. „Hier ist der Grundwasserspiegel aber etwas beständiger als andernorts“, verdeutlichte Giebel.

Hochwasserschutz wird verbessert

Neben Grundwasser sprachen Giebel und Radlmeier auch über Hochwasser in der Region. Radlmeier brachte einen „Dauerbrenner“ zur Sprache: Den Hochwasserschutz im Stadtgebiet Landshut. Hier hatte Giebel gute Nachrichten für den Abgeordneten: Der untere Teil der Großen Isar bis zur Wohnbebauung sowie die vereinigte Isar und Teile der Kleinen Isar werden ausgebaggert, um den Hochwasserschutz wieder zu verbessern. Durch die Ausbaggerung vom Isarspitz ausgehend flussaufwärts soll eine Sogwirkung entstehen, welche den Wasserspiegel im Stadtgebiet senkt. „Das Wasser kann dadurch besser abfließen“, veranschaulichte Giebel. Eine komplette Ausbaggerung im gesamten Stadtgebiet wird es aber nicht geben, betonte Giebel. Damit würde zum einen der Schutz nicht verbessern und zum anderen aber die Häuser an und die Brücken in der Isar gefährdet, weil Fundamente sich absenken könnten. „Die Ausbaggerung des unteren Endes der Großen Isar wird die Hochwasser-Gefahr in Mitterwöhr weiter reduzieren. Das ist eine gute Nachricht für die Anwohner“, freute sich Radlmeier, der sich seit Jahren für die Ausbaggerung einsetzt.

Um Anlandungen in der Isar im Stadtgebiet von vornherein zu reduzieren, wird außerdem in den Isarauen vor der Stadt ein Kiesfang geplant und aktuell wissenschaftlich untersucht. Im Herbst soll mit den Baggermaßnahme begonnen werden. Der entnommene Kies wird später wieder direkt flussabwärts eingebracht. „Die Isar braucht Material zum Transportieren, entweder geben wir ihr welches oder sie nimmt es sich aus ihrer Gewässersohle und gräbt sich somit immer tiefer ein.“, erläuterte Giebel. Dies gefährde jegliche bauliche Infrastruktur entlang der Gewässer sowie jegliche Wasserversorgungen, aufgrund des sich dann noch weiter absenkenden Grundwasserspiegels.

Landshut als Vorreiter

Bei großen Projekten wie diesem kommt das „Landshuter Modell“ zum Tragen. Damit ist die enge Absprache der Wasserwirtschaft mit den naturschutzfachlichen Akteuren gemeint. So werden von Beginn an Kommunen, Natur- und Umweltschutzbehörden und -Verbände eng eingebunden. Zum ersten Mal in Bayern hat das Wasserwirtschaftsamt Landshut bei der Renaturierung der Isar im unteren Isartal dieses Vorgehen praktiziert, das daher seinen Namen hat. „Die Einbindung und Absprache mit allen Beteiligten im Vorfeld macht Sinn, denn sie erhöht die Erfolgschancen von Projekten. Auch hier hat Landshut eine Vorreiterrolle eingenommen“, fasste Radlmeier zusammen

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