
Für die Gewerkschaft ver.di war es ein erfolgreicher Pendleraktionstag.
Niederbayern - pm (10.02.2026) Erneut beteiligten sich Kolleginnen und Kollegen aus dem Straßenbetriebsdienst der beiden staatlichen Bauämter in Niederbayern und traten in den Warnstreik. Etwa 60 Kolleginnen und Kollegen konnten wieder 13 Brücken über stark befahrene Bundesstraßen besetzen und machten den morgendlichen Berufsverkehr auf ihre Tarifforderungen aufmerksam.
Auch die Wiederholung des Pendleraktionstages zur Tarif- und Besoldungsrunde der Länder, der das erste Mal im Januar durchgeführt wurde, verlief in den Augen der Teilnehmenden und ihrer Gewerkschaft ver.di sehr erfolgreich.
Einige Stimmen aus dem Straßenbetriebsdienst dazu:
Markus Sysan, ver.di Vertrauensmann und Gesamtpersonalratsvorsitzender Staatliches Bauamt Landshut: „Wir freuen uns, wenn uns die Autofahrer freundlich zuwinken oder hupen. Das gibt uns ein starkes Gefühl der Solidarität mit den Bürgerinnen und Bürgern. Schließlich kümmern wir uns als Dienstleister das ganze Jahr um sichere Straßen.“
Daniel Luksch, ver.di-Vertrauensmann und örtlicher Personalratsvorsitzender Straßenmeisterei Deggendorf: „Winterdienst, Unfall- und Baustellenabsicherung, Schäden ausbessern. Das sind nur einige Tätigkeiten, die wir tagtäglich im Hintergrund für alle Autofahrerinnen und Autofahrer verrichten. Mit dieser Aktion werden wir sichtbar und es tut es gut zu spüren, dass die Leute unsere Arbeit wertschätzen.“
Am morgigen Dienstag werden sich die Kolleginnen und Kollegen auch am bundesweiten Warnstreiktag beteiligen und mit anderen Behörden nach München zur Kundgebung fahren. Am Mittwoch, den 11. Februar, beginnt die 3. Verhandlungsrunde, in der ver.di auf ein erstes Angebot der Arbeitgeberseite drängt.

