
Übergabe der Spende an die Tafel Vilsbiburg mit v. l.: Ruth Müller, Brigitta Grünewaldt und Sibylle Entwistle
Vilsbiburg - pm (10.02.2026) Eine Spende in Höhe von 500 Euro überreichten die beiden SPD-Kreisvorsitzenden MdL Ruth Müller und Erste Bürgermeisterin Sibylle Entwistle an die Tafel Vilsbiburg. Das Geld stammt aus den Einnahmen der Veranstaltung mit Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm am Kirchweihsonntag, die von der Landkreis-SPD organisiert wurde.
Vorständin Brigitta Grünewaldt nahm die Spende dankbar entgegen und berichtete im Gespräch von der wertvollen, aber auch herausfordernden Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Die Nachfrage nach Unterstützung sei in Vilsbiburg aktuell stabil, doch die logistischen und organisatorischen Anforderungen blieben hoch. „Ohne das großartige Engagement vieler Freiwilliger wäre diese wichtige Arbeit gar nicht möglich“, so Grünewaldt.
Sibylle Entwistle betonte, wie wichtig die Tafel für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sei: „Die Tafel ist weit mehr als eine soziale Einrichtung – sie ist ein Ort der Menschlichkeit, an dem Verantwortung und Mitgefühl ganz selbstverständlich gelebt werden.“
Die Tafelkunden erhalten Lebensmittel, die von den Supermärkten oder Großhändlern ansonsten vernichtet werden würden, weil die Angebotsfrist vorbei ist oder schon wieder frischere Ware in die Regale geräumt werden muss. Über 200 Personen zwischen Geisenhausen und Velden werden so jede Woche von der Vilsbiburger Tafel mit Obst, Gemüse, Brot und auch Milchprodukten versorgt, die zum Wegwerfen zu schade sind. Viele Ehrenamtliche sind jede Woche mit dem Einsammeln, Sortieren, Einräumen und Ausgeben der Lebensmittel beschäftigen.
Auch Ruth Müller unterstrich die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes: „Gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten zeigt sich, wie wichtig die Arbeit der Tafeln in unserer Region sind. Sie leisten einen Beitrag, der nicht in Zahlen zu fassen ist – weil er Menschen unmittelbar hilft.“
Die Spende soll die laufende Arbeit der Tafel unterstützen und zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für alle sein, die sich dort regelmäßig engagieren, bedankten sich die beiden SPD-Politikerinnen auch bei den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit.

