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Stadt und Landkreis Landshut werden Öko-Modellregion

Öko Modellregion

v. l.: Renate Hanglberger, Heiko Helmbrecht und Elke März-Granda

Region Landshut – pm (23.03.2023) „Wir sind überglücklich, dass die Stadt und Landkreis Landshut als Sieger beim Wettbewerb zur staatlich anerkannten Öko-Modellregion hervorgehen“, so die beiden Initiatorinnen der ÖDP, Kreisrätin Renate Hanglberger und Stadträtin Elke März-Granda. Neben der Region Landshut wurden vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium noch acht weitere Regionen in Bayern ausgewählt.

„Vor exakt drei Jahren haben wir parallel im Landkreis und in der Stadt die Teilnahme am Wettbewerb beantragt“, erinnern sich die beiden ÖDP-Politikerinnen. „Es war ja keinesfalls so, dass alle Stadt- und Kreisräte von der Bewerbung anfangs genauso überzeugt waren, wie wir. Die Skepsis der anderen Parteien haben wir genutzt, um Projektideen auszuarbeiten und Unterstützer zu gewinnen“, berichten sie weiter. Schlussendlich stimmte der Kreisausschuss am 14. November 2022 einstimmig für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren, nachdem der Stadtrat bereits im Juni 2020 seine Bereitschaft zu einer gemeinsamen Bewerbung signalisiert hatte.

„Die Öko-Modellregion (ÖMR) hat sich als Erfolgsmodell in vielen Regionen Bayerns bestens bewährt“, betont der Kreisvorsitzende der ÖDP, Heiko Helmbrecht. Mit ihr sollen zukunftsfähige Projekte zur Entwicklung und Steigerung des ökologischen Landbaus umgesetzt, regionale Bio-Wertschöpfungsketten etabliert und das Bewusstsein der Bevölkerung für bio-regionale Lebensmittel gestärkt werden. Damit will man dem bayerischen Ziel von 30 Prozent Ökolandbau bis zum Jahr 2030 näherkommen.

Im Mittelpunkt der ÖMR steht aber nicht nur die Steigerung der Öko-Anbaufläche, sondern die Verbindung von Regionalität und ökologischer Erzeugung. Ziel ist es Kommunen, Landwirte, Vermarkter, Konsumenten und lokale Akteure regional zu vernetzen. „Es geht vor allem darum, die vorhandenen Potenziale zu erschließen und gemeinsam mit engagierten Akteuren vorhandene Strukturen zu beleben oder neue aufzubauen“, so März-Granda. Die ÖMR bietet dazu Unterstützung und Begleitung, um die nächsten Schritte zu gehen. „Dabei sind die Projekte so konzipiert, dass sich viele Verknüpfungspunkte mit einer nachhaltigen Regionalentwicklung ergeben, wie Landschaftspflege, soziale Landwirtschaft oder regionale Wertschöpfung und Stärkung des Handwerks vor Ort“, erklärt Hanglberger. Nicht zuletzt ist der Ökolandbau ein Garant für Biodiversität, Boden-, Wasser- und Klimaschutz.

„Die ÖMR kommt gerade zur rechten Zeit“, ist sich März-Granda sicher, „denn durch den Krieg in Europa und mit der einhergehenden hohen Inflation haben wir deutlich gespürt, wie anfällig unsere Lebensmittelversorgung ist.“ Denn der überwiegende Teil der Produktion ist abhängig von internationalen Handelswegen und angewiesen auf mit hohem Energieeinsatz hergestellten mineralischen Düngemitteln und chemischen Pflanzenschutz. „Der Biolandbau braucht all das nicht“, ergänzt Helmbrecht.

Mit der ÖMR erhoffen sich die ÖDP-Politiker hier Unterstützung und Antrieb, damit verstärkt Biolebensmittel eingekauft werden. „Die ÖMR haben schon bisher der Öko-Branche in ganz Bayern einen kräftigen Schub gegeben. Die gleiche Entwicklung erhoffen wir uns jetzt auch für unsere Region“, so Hanglberger. Vor Ort gibt es bereits viele Biolandwirte, Biomärkte, das Regionalkollektiv Landshut, die Klosterbrauerei in Furth oder auch die Meyermühle, einer der führenden Bio-Mühlen Deutschlands. „Wir erhoffen uns beispielsweise, dass Landshut wieder eine Bio-Bäckerei bekommt oder dass unser Kinderkrankenhaus bald für die kleinen Patienten Biolebensmittel anbieten kann“, ist März-Granda zuversichtlich. Auch der Lehr- und Beispielsbetrieb Obstbau-Deutenkofen könnte in Zusammenarbeit mit der ältesten Fachschule für Ökolandbau in im deutschsprachigen Raum in Schönbrunn neuen Antrieb für eine Umstellung auf Bioobst erhalten.

„Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass wir Öko-Modellregion werden und damit die nachhaltigste Form der Landwirtschaft, der regionale Biolandbau, in unserer Heimat gestärkt wird“, so die ÖDP`ler aus Stadt und Landkreis.

Ein Projektmanagement wird die ÖMR professionell leiten. Für die Projektmanagement-Stelle übernimmt das bayerische Landwirtschaftsministerium 75% der Kosten, maximal 75 TSD Euro. Die Förderung läuft zwei Jahre und kann um weitere drei Jahre verlängert werden. Die restlichen Kosten tragen Landkreis und Stadt Landshut.

Bedanken wollen sich die ÖDP-Politikerinnen besonders bei der Verwaltung im Landratsamt und in der Stadt für die Begleitung und wohlwollende Unterstützung bei diesem Projekt. „Nur mit viel Herzblut und Hirnschmalz der zuständigen Mitarbeiter konnte eine hervorragende Bewerbung eingereicht und damit die Auszeichnung für die Öko-Modellregion Landshut erlangt werden“, betonen März-Granda und Hanglberger.

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