
ver.di fordert in der Tarifrunde sieben Prozent mehr Gehalt für die 14.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH des Bundes, mindestens aber 300 Euro monatlich mehr. - Foto: Kathrin Birner
Regensburg - pm (24.02.2026) Am heutigen Dienstag hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Beschäftigten der Autobahn Außenstelle Regensburg und ihrer zugehörigen Meistereien Ingolstadt, Pollenried, Pentling, Kirchroth, Wörth an der Isar, Pankofen und Passau sowie der Außenstelle Deggendorf zu einem Warnstreik aufgerufen. Knapp 40 Beschäftigte demonstrierten vor der Außenstelle für ihre Forderung: 7 % mehr Lohn, mindestens jedoch 300 €.
Nach einer lautstarken Kundgebung zog die Demonstration trotz regnerischem Wetter zur Autobahnauffahrt Regensburg-Burgweinting und machte die vorbeifahrenden Autofahrerinnen und -fahrer auf die Forderung aufmerksam.
"Unsere Warnstreiks haben die Autobahn GmbH dazu bewegt, in der zweiten Verhandlungsrunde endlich auf unsere einzige Forderung - eine Entgelterhöhung von 7 %, aber mindestens 300 € - einzugehen. Die Höhe des Angebots ist jedoch noch völlig unzureichend", sagt Nicolaus Riebl, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär. "Unsere deutschlandweiten Streikaktionen in allen zehn Niederlassungen und der Zentrale sollen ein Signal an den Verhandlungstisch schicken: Wir sind bereit, die Tarifrunde zu beenden - wenn das Angebot stimmt. Ansonsten werden die Streiks weiter ausgedehnt!"
Neben der Aktion in Regensburg kam es bundesweit in allen zehn Niederlassungen der Autobahn GmbH und der Zentrale vor der dritten Verhandlungsrunde, die am 25.02. und 26.02. stattfindet. zu Streikaktionen

