
Feine Körbe aus Tanne spannen sich empor.
Landshut - pm (13.09.2023) Der Danner-Preis wird seit 1984 im Turnus von drei Jahren von der gleichnamigen Stiftung verliehen und zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für neue gestalterische Ideen und Entwicklungen im Kunsthandwerk. Aus rund 150 Einreichungen - Spitzenwerke des zeitgenössischen Kunsthandwerks - hat eine hochkarätige Jury die fünf PreisträgerInnen ermittelt und für die Ausstellung zum Danner-Preis 2023 insgesamt 41 KünstlerInnen ausgewählt.
Am 11. Oktober 2023 wird der Danner-Preis nun zum 14. Mal verliehen. Der mit 15.000 € dotierte Preis geht an Gunther Pfeffer für seinen feingliedrigen modularen Vitrinenschrank Raster aus Tannenholz. Die vier Ehrenpreise, jeweils mit 4.000 € dotiert, gehen an Christiane Englsbergers Kopfschmuck Fülle aus Roggenstroh, Beate Leonards Vase aus Tombak, die keramische Installation Lined up von Nico Schipp sowie die Dreidimensionalität illusionierenden Emaillebroschen von Christoph Straube.
In Kooperation mit den Museen der Stadt Landshut ist die Ausstellung zum Danner-Preis 2023 vom 12. Oktober bis 7. Januar 2024 in der spätgotischen Landshuter Heiliggeistkirche zu sehen. In diesem erhabenen architektonischen Raum werden über 100 Werke der ausgewählten 41 Künstler und Künstlerinnen in einem eindrucksvollen, poetischen Licht- und Raumkonzept präsentiert. In Dunkelräumen links und rechts des Westportals sind filmische Portraits zu den PreisträgerInnen zu sehen.

