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Herzkrank? Schütze dich vor dem Herzstillstand

Herzstillstand

v. l.: Oberarzt Dr. Maximilian Winhard, Ltd. Oberärztin PD Dr. Stephanie Fichtner, Chefärztin Prof. Dr. Julinda Mehilli und Oberarzt Dott. Herribert Pavaci. - Foto: Elisabeth Lackermeier

Landshut - pm (21.11.2023) Rund 70 Interessierte waren am Samstag in den großen Hörsaal des Landratsamtes gekommen, um sich beim Patienteninformationstag der Medizinischen Klinik I des Krankenhauses Landshut-Achdorf zum Thema „Herzkrank? Schütze Dich vor dem Herzstillstand“ zu informieren. Die Referenten der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin sprachen darüber, wie dem plötzlichen Herztod vorgebeugt, eine ursächliche Herzerkrankung frühzeitig erkannt und konsequent behandelt werden kann.

„Der plötzliche Herztod ist ein drastisches Ereignis. Das passiert nicht im Krankenhaus, sondern zuhause, unterwegs, beim Sport. Deshalb ist das Vorbeugen und Erkennen koronarer Herzerkrankungen so wichtig.“ Mit diesen Worten begrüßte Prof. Dr. Julinda Mehilli, Chefärztin der Medizinischen Klinik I am Krankenhaus Landshut-Achdorf, die Gäste im Hörsaal und eröffnete den Herztag 2023. „Smartwatch – Spielzeug oder Lebensretter?“ – unter diesem Motto sprach Leitende Oberärztin PD Dr. Stephanie Fichtner über die sogenannten Wearables, am Körper tragbare Uhren, die Vitalparameter aufzeichnen. Die Qualität der Geräte sei nicht schlecht, berichtete PD Dr. Fichtner, und stellte Fälle aus dem Alltag vor, in denen Vorhofflimmern zwar beim Haus- wie auch Facharzt in den Untersuchungen nicht aufgefallen sei, jedoch von der Uhr registriert worden wären. Positiver Nebeneffekt einer Smartwatch sei zudem, dass die Träger tatsächlich mehr Bewegung in ihren Tagesablauf einbauten und dadurch gesünder und fitter wären. „Zum Screening von Bluthochdruck, Vorhofflimmern oder Schlafapnoe sind die Smartwatches gut verwendbar, auch wenn die Aufzeichnungen vom Kardiologen natürlich noch verifiziert werden müssen“.

Oberarzt Dott. Herribert Pavaci sprach anschließend über die Verbesserung der Herzaktion durch Schrittmacher und Defibrillator. Er erklärte, wie diese technischen Geräte implantiert werden, wie sie funktionieren und wie wichtig regelmäßige Kontrollen seien. Dott. Pavaci stellte den ersten Schrittmacherpatienten A. Larson vor, der mit 26 Schrittmachern immerhin 86 Jahre alt geworden ist. Die Größe und Fähigkeiten der Schrittmacher hätten sich seit 1986 erheblich verbessert und weiterentwickelt, so Dott. Pavaci. Wichtig für Schrittmacherpatienten sei, die Lebensweise dem Schrittmacher anzupassen und neben einer gesunden Ernährung und viel Bewegung beispielsweise das Handy 15 Zentimeter entfernt vom Schrittmacher zu tragen und Diebstahlsicherungstüren im Kaufhaus zügig zu durchlaufen.

„Der plötzliche Herztod oder auch Sekundentod kann überlebt werden“ sagte Dr. Maximilian Winhard, ebenfalls Oberarzt an der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin. Er referierte darüber, wie zugrundeliegende Herzerkrankungen wie die koronare Herzkrankheit und deren Ursachen frühzeitig erkannt werden können. „In 50 Prozent der Fälle eines plötzlichen Herztods ist dieser das erste Ereignis einer bisher unbekannten Herzerkrankung“, so Dr. Winhard. „Die wichtigsten Retter beim plötzlichen Herzstillstand sind Sie! Wenn ein Ersthelfer die Zeit zum Eintreffen des Rettungsdienstes nicht überbrücken kann, hat ein Patient keine Chance.“ Männer betrifft der plötzliche Herztod öfter als Frauen, und mit zunehmendem Alter steigt das Risiko. Dr. Winhard appellierte an die Zuhörer, beim Auffinden einer Person durch Ansprechen und Rütteln an der Schulter festzustellen, ob diese bewusstlos sei, dann die 112 zu rufen und sofort zum Takt von Stayin‘ Alive von den Bee Gees mit der Reanimation zu beginnen. „Drücken, drücken, drücken! Das einzige, was Sie falsch machen können, ist nicht zu helfen“, sagte Dr. Winhard.

Chefärztin Prof. Dr. Julinda Mehilli riet in der abschließende Diskussionsrunde dazu, mit regelmäßigen Checkups auf plötzlich und gravierend abnehmende Leistungsfähigkeit zu reagieren und grundsätzlich Blutfette, Blutzucker und Bluthochdruck im Blick zu haben. „Senken Sie Ihre Cholesterinwerte! Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind ausschlaggebend. Die koronare Herzkrankheit ist nicht heilbar, aber behandelbar“. Nachdem die Fragen aus dem Publikum beantwortet waren, luden die Referenten dazu ein, die Herzreanimation an zwei Puppen unter fachlicher Anleitung auszuprobieren.

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