Cookie Einstellungen

Um Ihnen ein angenehmes Online-Erlebnis zu ermöglichen, setzen wir auf unserer Webseite Cookies, darunter auch Tracking Cookies von Drittanbietern, ein. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. Mit Klick auf den Einverstanden-Button erklären Sie sich mit der Nutzung von Cookies einverstanden. Mehr...

Einverstanden

Rundschau LA Logo

LA-Bowling
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv
Uncategorised
02. Oktober 2023

Simulierter Unfall mit vielen Verletzten - Blaulicht-Organisationen üben im Josef-Deimer-Tunnel Ernstfall

Grossuebung Tunnel

Landshut - pm (02.10.2023) Jede Menge Blaulicht und ein Großaufgebot an Rettungskräften samt Fahrzeugen säumten am Samstagvormittag das Tunnelportal an der Podewilsstraße. Es handelte sich dabei aber nicht um einen Unglücksfall. Die Blaulichtorganisationen übten ab etwa 7.30 Uhr einen Großeinsatz im 1470 Meter langen Josef-Deimer-Tunnel. Simuliert wurde dabei ein Unfall mit einer Vielzahl an Verletzten.

Zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen oder einem Fahrzeugbrand kann es jederzeit im Tunnel kommen. Immerhin wird er pro Jahr von rund 4,4 Millionen Fahrzeugen genutzt. Im Ernstfall zählen für die Einsatzkräfte jeder Moment und jeder Handgriff. Und um dies zu trainieren bzw. die Koordination zu testen, dienen Tunnelübungen. „Alle vier Jahre ist eine Großübung vorgeschrieben“, sagt Florian Kriegl, Tunnelsicherheitsbeauftragter vom Referat Bauen und Umwelt der Stadt Landshut, die Verwaltungsbehörde für den 1999 in Betrieb genommenen Tunnel ist und für das Tunnelmanagement die Stadtwerke Landshut beauftragt hat. „Bei der letzten Übung wurde ein Brandereignis geübt“, sagt Kriegl. Und für die Übung 2023 stand die Rettung von vielen Verletzen im Mittelpunkt.

Rund 45 Personen sollten also aus dem Tunnel gerettet werden. Simuliert wurde ein Auffahrunfall mit zwei Bussen. Den Opfer-Statisten wurden dabei Rollen zugeteilt: bewusstlos, betrunken, im Schockzustand, schwach, panisch, verwirrt, am Arm oder Bein verletzt – es waren viele unterschiedliche psychische und körperliche Ausnahmezustände ersonnen worden, die Rettungskräfte aus der Realität kennen. „Und bitte spielt eure Rolle durch, bis ihr im Krankenhaus seid“, war die Ansage an die freiwilligen Statisten. Das vermeintliche Krankenhaus wurde an der Hauptfeuerwache an der Niedermayerstraße verortet, wo die Sanitäter die Verletzten letztendlich zur Weiterversorgung ablieferten.

45 „verletzte“ Menschen, die mehr oder weniger laut schreien, kreischen, teilweise kopflos umherirren, liefern eine beeindruckende akustische Kulisse für diese Übung. Als sich die eintreffenden Feuerwehr-Einsatzkräfte ein erstes Bild vom Unfallgeschehen machen, sind etwa 15 Minuten nach dem ersten Notruf vergangen. Die Feuerwehr rückt mit den Löschzügen Achdorf, Stadt, Rennweg Hofberg und Schönbrunn mit insgesamt 75 Personen an. Alle kümmern sich darum, die Verletzten so schnell wie möglich aus dem Tunnel zu bringen. Dabei gilt es zu priorisieren, wer zuerst aus dem Tunnel gebracht wird. Wer noch gehen kann, wird hinausbegleitet. Alle anderen werden mit Tragen oder sogenannten Schleifkorbtragen zu den Sanitätern gebracht.

Neben den beiden Tunnelportalen gibt es drei Notausgänge im Tunnel – auf Höhe des Franziskanergartens, des Prantlgartens und des Klöpflgrabens. Auch diese Ausgänge sind mit Einsatzkräften besetzt, um Personen Unterstützung leisten zu können, die es ohne Hilfe aus dem Tunnel geschafft haben. Im Notausgang am Prantlgarten befindet sich eine von drei Leitwarten, wo die Einsatzleitung das Geschehen mit Hilfe mehrerer Kameras im Tunnel an Monitoren mitverfolgen und per Funk (TETRA-Funk) entsprechend zwischen den Einheiten koordinieren kann.

Grossuebung zwei Tunnel

Rund 80 Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes, der Malteser und der Johanniter sowie die Polizei haben sich am Tunnelportal an der Podewilsstraße positioniert. Die Santäter sind mit 30 Rettungsfahrzeugen vor Ort und kümmern sich um die Verletzten. Auch hier spielen die Statisten unentwegt ihre Rollen, schreien, weinen, klappen zusammen oder büchsen unvermittelt aus. Schließlich soll auch hier der Ernstfall geprobt werden.

Im Tunnel haben die Einsatzkräfte weiterhin viel zu tun. Damit die Rettung der Personen noch schneller geht, fordern sie Unterstützung vom Technischen Hilfswerk an, das mit 24 Kräften zum Einsatz kommt. Rund zwei Stunden dauert es, bis die letzten Personen aus dem Tunnel gebracht sind und von den Sanitätern versorgt werden können. Nachdem alle Statisten im fiktiven Krankenhaus an der Niedermayerstraße angekommen sind, werden sie für ihr Engagement in der Freizeit mit einer Brotzeit belohnt.

Ein erstes Resümee der eingesetzten Übungsbeobachter war positiv. Eine Nachbesprechung, in der auf Details und Verbesserungsmöglichkeiten eingegangen wird, findet im Laufe dieser Woche statt. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen bei echten Einsätzen und auch bei der nächsten Großübung im Jahr 2027 ein.

Die Stadt Landshut bedankt sich für das wertvolle Engagement der durchwegs ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Vogginger

Wetter Landshut

Heute 6°C
Morgen 6°C
28.03.2026 9°C
© Deutscher Wetterdienst
Weinmesse Landshut
Mit welcher Schulnote bewerten Sie den Landshuter ÖPNV?
Vogginger

rundschau Leserstatistik

Rundschau Leserstatistik

Vogginger

Die Top 9 aus 49 Tagen

  • OB-Stichwahl: Ergebnisse ab 18 Uhr live und online
  • Hier gibt es die Ergebnisse zur Wahl - live und online
  • Am Mittwoch ganztägiger ÖPNV-Warnstreik in Passau
  • Autokran in Schieflage: Bergung in der Schöplergasse
  • Stellungnahme zu Gerüchten rund ums Krankenhaus Vilsbiburg
  • Auto steht in Tiefgarage in Vollbrand - Gebäude komplett evakuiert
  • Was verdienen der Oberbürgermeister, die Bürgermeister und die 44 Stadträte?
  • Brennende Damenhandtasche in City-Center-Tiefgarage
  • 14. Feb., Streik in München: U-Bahn, Tram und DFB-Pokalspiel betroffen
Weinmesse Landshut

rundschau 24 unterstützen

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft die Arbeit der landshuter rundschau via PayPal zu unterstützen.

Copyright © 2018 Landshuter Rundschau. All Rights Reserved. Created by Landshuter Rundschau
  • Home
  • Landshut
    • Politik
    • Soziales
    • Leute
    • Polizei / Gericht
    • Umwelt und Klima
    • Bildung und Schule
    • Verkehr
    • Kurzmeldungen
  • Landkreis / NB / BY
    • Landkreis
    • Niederbayern
    • Bayern
  • Sport
  • Kultur
    • Kino
    • Theater
    • Konzert
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Lesermeinung
  • Mediadaten
  • Archiv