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Der Bau- und Sportsenat beschloss gestern mit großer Mehrheit: Die Eishalle I wird für 21,3 Mio. €uro in vier Jahresetappen saniert. EVL-Chef Eller zufrieden

sanierung eisstadion

Landshut (13.10.2017) -19.30 Uhr - Die Eishockeyfans in der Region Landshut können aufatmen: Das vor allem wegen seines maroden Dachs dringend renovierungsbedürftige Städtische Eisstadion am Gutenbergweg wird umfassend saniert. Das haben der Bau- und der Sportsenat des Stadtrats am Donnerstagabend (12.10.) auch im Beisein des EVL-Vorsitzenden Hans Eller und seines Stellvertreters Hans Rampf bei einer gemeinsamen Sitzung mt großer Mehrheit beschlossen. Hier die offizielle Pressemitteilung der Stadt dazu:

Nach vorbereitenden Arbeiten im kommenden Jahr sollen die Baumaßnahmen nach der Saison 2018/19 beginnen und werden voraussichtlich bis Herbst 2022 dauern. Um den Sportbetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten in vier Bauabschnitte unterteilt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Eishockey-Profimannschaft des EV Landshut ihre Heimspiele auch während der laufenden Sanierung in eigener Halle austragen kann; das Fassungsvermögen des Stadions wird in dieser Zeit zwischenzeitlich aber bei nur rund 2600 Zuschauern liegen. Nach der Sanierung wird die Kapazität der Halle wieder auf etwa 4400 Besucher steigen.

Die Kosten des Projekts werden vom Planerteam um die beiden Architekturbüros Feigel – Dumps (Landshut) und Schlenker (Villingen-Schwenningen) auf etwa 21,3 Millionen Euro netto veranschlagt.

Umgesetzt werden soll die sogenannte „Variante 3a“: Diese sieht als Hauptmaßnahmen neben einer neuen Kälteanlage für die Eisbereitung auch eine komplett neue Dachkonstruktion sowie den Abbruch und Neubau der Stehplatztribüne Ost und ein Aussteifungsbauwerk Ost vor. Dieses ist aus statischen Gründen unverzichtbar. Der Neubau einer dann steiler als bisher angelegten Stehplatztribüne wiederum bringt sowohl für die Zuschauer als auch für die Sportler erhebliche Vorteile mit sich. So werden sich die Sichtverhältnisse und die Atmosphäre im Stadion erheblich verbessern; außerdem entsteht unter den neuen Tribünen zusätzlicher Platz, der beispielsweise für Aufwärmbereiche oder Trainingsräume genutzt werden kann.

OB Alexander Putz zeigte sich mit dem Ergebnis der rund dreistündigen Beratungen sehr zufrieden. „Das ist ein klares Bekenntnis der Stadt zum bundesweit gerade wegen seiner hervorragenden Nachwuchsarbeit noch immer hoch geschätzten Eishockeystandort Landshut, der nicht umsonst auch das Landesleistungszentrum beheimatet. Nach der Sanierung wird das Eisstadion optimale Voraussetzungen für die Sportler aus Nah und Fern ebenso wie für Tausende Fans bieten. Ich freue mich, dass die Mitglieder des Bau- und Sportsenats mehrheitlich für dieses Projekt gestimmt haben.“ Jetzt gehe es darum, die Detailplanungen und ab 2019 die Arbeiten mit höchster Ausgabendisziplin anzupacken.

Für die während der Bauabschnitte sicher nicht ganz vermeidbaren Einschränkungen bittet Putz Sportler und Zuschauer schon jetzt um Verständnis. „Dafür werden wir ab Herbst 2022 die Heimspiele des EVL in einer modernen, schmucken Arena genießen können – hoffentlich dann zumindest in der DEL 2.“

EVl-Vorsitzender Hans Eller zeigte sich mit der sehr sachlich geführten  Debatte und dem fast einstimmigen Beschluss des Bau- und Sportsenats sehr zufrieden, ebenso sein Vorstands-Vize Hans Rampf. Für den Ausbau des VIP-Bereichs machte sich Stadtrat Robert Neuhauser, ein ausgewiesener Eishockey-Fan, besonders stark. Die beschlossene Sanierungsvariante 3a ermöglicht dies im besonderen Maße.   

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