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Zu große Klassen ...

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Über autonomes Fahren

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24 Stunden Blitz-Marathon. 12.200 Messgeräte. 334 fuhren schneller als erlaubt. Audi-Fahrer raste mit 146 km/h bei erlaubten 80 km/h. 880 € Bußgeld ...

blitzmarathonNIEDERBAYERN (20.04.2017) Nach 24 Stunden ging heute, Donnerstag, 20.04., der fünfte Blitzmarathon in Niederbayern zu Ende. Von Mittwoch, 19.04., 06 Uhr bis Donnerstag, 20.04., 06 Uhr, beteiligten sich die Dienststellen des Polizeipräsidiums Niederbayern am fünften „24-Stunden-Blitzmarathon“. - Vergleichbare Schwerpunktaktionen fanden nicht nur in Bayern sondern auch in zahlreichen weiteren europäischen Staaten statt.

Für den Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern lässt sich eine positive Bilanz ziehen. Von den knapp 12.200 mit stationären Geräten gemessenen Fahrzeugen überschritten 334 die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Die Beanstandungsquote liegt üblicherweise deutlich höher.

Ein ähnliches Bild ergibt sich beim Blick auf die Zahlen der Messungen mit den Laserhandmessgeräten. Hier kam es insgesamt zur Beanstandung von 114 Fahrzeugführern wegen Geschwindigkeitsverstößen. In Niederbayern wurden an über 80 Messstellen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

Der gravierendste Verstoß wurde durch den Fahrer eines Audi auf der BAB A 3 in Fahrtrichtung Passau auf Höhe Neuhaus am Inn begangen. Der 35-jährige Fahrer war mit seinem Pkw bei erlaubten 80 km/h mit 146 km/h unterwegs. Der Mann hielt sich bei der Radarmessung beide Hände vor sein Gesicht und versuchte so seine Identität zu verschleiern. Der Fahrer konnte aber unmittelbar nach seinem Geschwindigkeitsverstoß durch Polizeikräfte angehalten und beanstandet werden. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 880 Euro, ein Fahrverbot von zwei Monaten, sowie zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg.

Die Ankündigungen der Messstellen in den Medien und der Einsatz von 202 Beschäftigten des PP Niederbayern zeigte die erhoffte Wirkung. Die überwiegende Mehrheit der Verkehrsteilnehmer hielt sich an die Geschwindigkeitsvorschriften. Zudem mussten während des 24-stündigen Kontrollzeitraumes keine schweren geschwindigkeitsbedingten Verkehrsunfälle registriert werden.

Im Sinne der Verkehrssicherheit bleibt zu hoffen, dass die Verkehrsteilnehmer auf Geschwindigkeitsverstöße und die daraus resultierenden Gefahren über den Blitzmarathon hinaus sensibilisiert bleiben.

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