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MdL Steinberger zum Umbau der "Monsterkreuzung Waldkirchen" in einen Kreisverkehr: "Bleibt Unsinn"

rosi drei(06.12.2017) Seit 20 Jahre wird jetzt an der innerörtlichen Waldkirchner Verkehrssituation herumgedoktert und noch immer ist das Ergebnis unbefriedigend. Ob der Leitende Baudirektor Robert Wufka nun endlich zu einer zeitgemäßen und sinnvollen Verkehrslösung kommt, bleibt abzuwarten. Die Waldkirchner Bürger hätten es verdient und seit vielen Jahren steht auf ihren Weihnachtswunschzetteln eine durchdachte Lösung. Denn auch die vielen kurzfristigen Änderungen in der Verkehrsführung haben den teuren Murks nie beseitigt.

Rosi Steinberger, grüne Landtagsabgeordnete hält einen Kreisverkehr für eine gute Lösung. „Ein klug dimensionierter Kreisverkehr, so wie 1997 schon konkret angedacht und im Stadtrat einstimmig beschlossen wurde, würde die Situation erheblich verbessern. Kreisverkehre sind in vielen Ländern seit Jahrzehnten erprobt. Sie sparen Fläche und entspannen die Verkehrssituation. Durch die Kreiselsituation wird die Geschwindigkeit gedrosselt, der Verkehr fließt aber weiter“. Zur Gesamtverkehrssituation gehört aber auch der ÖPNV, der in der gesamten Diskussion leider viel zu kurz kommt. „Wenn er weiterhin so abschätzig beurteilt und nachlässig gefördert wird, ist es kein Wunder, wenn es auf unseren Straßen immer voller wird, weil alle mit dem Auto fahren,“ ergänzt Steinberger.

Wie vor 20 Jahren ist auch im Jahr 2018 ein Kreisverkehr für die Bürger sicherer, entspannter zu befahren, Ressourcenschonender – er müsste halt nur noch umgesetzt werden.

 

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