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MdL Hölzl bei der MIPA-Gruppe: 1000 Mitarbeiter weltweit. Neues Hochregallager vor der Fertigstellung

mipa florian

Von Links: Klaus Fritzsche (Vorstand), MdL Florian Hölzl, Berndt Fritzsche (Aufsichtsrat)

Essenbach (12.09.2017)  Die international agierende Mipa Gruppe produziert an unterschiedlichen Standorten im In- und Ausland Fahrzeugreparaturlacke, Industrielacke und Bautenfarben sowie Holz- und Schreinerlacke für den professionellen Anwender. Mit weltweit über 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört die Mipa Gruppe zu den zehn größten Lackherstellern in Deutschland und nimmt eine führende Rolle in Europas Lackindustrie ein.

Genügend Gründe für den CSU-Landtagsabgeordneten Hölzl sich selbst am Hauptsitz in Essenbach, vom Unternehmen einen Eindruck zu verschaffen und sich zu informieren. Die Themen Unternehmensentwicklung, wirtschaftspolitische Herausforderungen, sowie Kennzeichnungspflichten von Gebinden auf internationaler Ebene, wurden mit Vorstand Klaus Fritzsche, sowie Aufsichtstrat Berndt Fritzsche besprochen.

Im Rahmen der Betriebsbesichtigung wurden auch die Fortschritte an aktuellen Bauvorhaben begutachtet. Unter anderem auch das moderne Hochregallager, welches bis Jahresende in Betrieb gehen soll. Der Landtagsabgeordnete zeigte sich begeistert und richtete positive Worte an die Vorstände in Bezug auf Investitionen, Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei der MIPA SE. Der Parlamentarier aus dem Landkreis Landshut machte hierzu auch deutlich, dass es zur Kernaufgabe der Politik gehöre, Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der bayerischen Heimat zu erhalten.

Politische Kernaussagen des Gesprächs von Florian Hölzl: Die Firmenvertreter zeigten die Unternehmensentwicklung auf. Aufgrund des anhaltenden Wachstums sei der Standort in den letzten Jahren Schritt für Schritt erweitert worden. Aktuell sei zum Beispiel ein modernes und automatisiertes Hochregallager im Entstehen. Durch intelligente Lösungen und optimierte Prozesse würde man bei neuen Baumaßnahmen dem Flächensparen große Bedeutung beimessen. Allerdings werde es, um den Unternehmensstandort verantwortungsvoll weiterentwickeln zu können, zusehends schwieriger, an entsprechende Flächen zu kommen.

CSU-Landtagsabgeordneter Florian Hölzl sprach in diesem Zusammenhang davon, dass vor allem die Kommunen im anhaltenden Nullzins-Umfeld bei der Baulandausweisung mit dem Problem der Flächenverfügbarkeit zu kämpfen hätten: „Um den kommunalen Verantwortungsträgern mehr Beinfreiheit bei der gemeindlichen Weiterentwicklung zu geben und den Bau von bezahlbaren Wohnungen zu forcieren, wollen wir auf der Ebene des Steuerrechts ansetzen. Wir wollen von daher die steuerbegünstigten Reinvestitionsmöglichkeiten für denjenigen, der Grund zum Zweck der Baulandausweisung zur Verfügung stellt, zum Beispiel auf den Mietwohnungsbau ausdehnen.“ Bei dieser Diskussion, so Hölzl, dürfe aber auch nicht in Vergessenheit geraten, dass wir zur Versorgung unserer Bevölkerung und zur Pflege unserer Kulturlandschaft auch auf aktive Landwirte angewiesen seien, deren wichtigste Ressource nun einmal der nicht vermehrbare Ackerboden sei.

Am Rande des Unternehmensbesuchs tauschte man sich auch über wirtschaftspolitische Herausforderungen aus. Der Parlamentarier aus dem Landkreis Landshut machte hierbei deutlich, dass es zu den Kernaufgaben der Politik gehöre, Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der bayerischen Heimat zu erhalten.

Schließlich sprachen die Firmenvertreter die unterschiedlichen Kennzeichnungspflichten auf dem europäischen und weltweiten Markt an. Land für Land müssten andere Warnhinweise auf den Gebinden aufgedruckt werden. Auch würden sich die Erfordernisse immer schneller ändern, was nach Einschätzung der MIPA-Vertreter die Verbraucher mehr verwirre als zu deren Information beitrage.

CSU-Landtagsabgeordneter Florian Hölzl kündigte an, im Gespräch mit dem Europaabgeordneten Manfred Weber ausloten zu wollen, inwiefern eine Harmonisierung dieser Kennzeichnungspflichten auf europäischer Ebene möglich ist: „Wir brauchen an den Stellen mehr Europa, wo es sinnvoll ist. Eine Vereinheitlichung der verpflichtend auf die Lack- und Farbgebinde aufzudruckenden Warnhinweise würde zu mehr Transparenz auf dem europäischen Binnenmarkt und nicht zuletzt zu weniger Bürokratie innerhalb der Unternehmen führen.“

 

Von Links: Klaus Fritzsche (Vorstand), Florian Hölzl (MdL.) und Berndt Fritzsche(Aufsichtsrat).

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