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Wichtige Standortentscheidungen stehen an. MdL Radlmeier & Landrat Dreier arbeiten eng zusammen: Leitstelle, Gleichstromtrasse, Gesundheitsberufe

helmut peter dreier

Stadt & Landkreis Landshut (11.08.2017) Seit dem letztjährigen Gespräch sei man in vielen damals thematisierten Punkten weit vorangekommen, hielten Landrat Peter Dreier und Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut, fest.

So habe man etwa beim Weiterbau der B 15neu sowie bei der Schaffung eines einheitlichen ÖPNV-Tarifs für Stadt und Landkreis Landshut wichtige Hürden gemeistert. Nun stünden zahlreiche, weitere Projekte an, die die Region Landshut betreffen.

Zum einen sei das die Zukunft der Integrierten Leitstelle (ILS), wie Radlmeier, stellvertretendes Mitglied im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Landshut, anführte. Der bisherige Standort auf dem Gelände der Hauptfeuerwache platze bekanntlich aus allen Nähten. Ein Neubau bzw. ein Umzug der Leitstelle sei daher wohl unausweichlich. Bei Bürgermeistern habe er deshalb vorgefühlt, ob sie in ihren Gemeinden geeignete Liegenschaften hätten, so Radlmeier. Denn Ziel müsse es sein, die Leitstelle in der Region Landshut zu halten. Dem schloss sich Zweckverbandsvorsitzender Dreier, der ebenfalls bereits erste Gespräche dazu geführt hat, an: „Schon allein mit Blick auf die Mitarbeiter der ILS müssen wir in möglichst zentraler Lage einen Standort für die Leitstelle finden.“

Süd-Ost-Link

Einig waren sich Dreier und Radlmeier auch bei der Trassierung der Gleichstromtrasse Süd-Ost. Beide vertreten seit langem den Vorschlag der Bürgermeister von Bayerbach, Essenbach, Niederaichbach und Postau, der die Bündelung der Stromtrasse mit bestehenden Straßen vorsieht. Dadurch spare man wertvolle Flächen. Außerdem könne man bei der Verlegung der Leitungen auf das sogenannte Pflugverfahren zurückgreifen. Das sei besonders umweltschonend, der Eingriff in die Natur minimal. Ein Trassenverlauf entlang der A 92 sei dadurch durchaus machbar, führte Dreier aus. Diesen Vorschlag unterstütze auch die Bayerische Staatsregierung, ergänzte Radlmeier.

Medizinische Versorgung verbessern

Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier sprach auch die medizinische Versorgung in der Region an. Viele Hausärzte in den Gemeinden würden bald in den Ruhestand gehen, ein Nachfolger sei aber häufig nicht in Sicht. Da dies ein bayernweites Problem sei, habe der Landtag ein großes Paket auf den Weg gebracht, um dem Medizinermangel zu begegnen, erläuterte Radlmeier, Mitglied im zuständigen Ausschuss für Gesundheit und Pflege. Gemeinde für Gemeinde müssten passgenaue Lösungen gefunden werden, um wieder mehr Mediziner für den ländlichen Raum zu gewinnen. „Dafür werden wir uns einsetzen“, bekräftigen Dreier und Radlmeier.

Weiteren Verbesserungsbedarf sahen beide bei der Zusammenarbeit der Kliniken in der Region. Personen, die sich während der Arbeitszeit schwer verletzten, müssten aus rechtlichen Gründen immer noch nach Regensburg oder München ausgeflogen werden. Bei einer Kooperation würden das Klinikum und das Achdorfer Krankenhaus die Anforderungen allerdings erfüllen. „Hier muss was voran gehen“, forderten Dreier und Radlmeier, der dazu bereits einen Stadtratsantrag zur Unterstützung des Projekts gestellt hat.

Schon seit über einem Jahr befürworten Landrat und Landtagsabgeordneter eine weitere Kooperationsmöglichkeit mit wechselseitigem Vorteil: ein gemeinsames Schulzentrum für Gesundheitsberufe. Verschiedenste Berufe des Gesundheitsbereiches, etwa die Ausbildung zur Hebamme oder zum Radiologischen Assistenten, könnten dort gelehrt werden. Hier würde sich ein Zweckverband von Stadt und Landkreis, ähnlich wie bei den Beruflichen Schulen, anbieten, so Dreier. Platz finden könnte ein solches Zentrum am jetzigen Standort des Landratsamtes. Das wiederum kommt nach einem Beschluss des Kreistages an einen neuen Standort.

Ob bei Leitstelle, Gleichstromtrasse, Landratsamt oder Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe – wichtige Entscheidungen stünden an. „Unser Ziel ist es, die jeweils bestmögliche Lösung für die ganze Region zu erreichen“, betonten Landrat Peter Dreier und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier.

 

Im Bild Arbeiten zusammen an Lösungen für die Region Landshut: Landrat Peter Dreier und Stimmkreisabgeordneter Helmut Radlmeier (links).

 

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