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Gegner der Westtangente übergaben heute 4.260 Unterschriften an OB Alexander Putz und fordern einen Bürgerentscheid gegen das Millionen-Projekt

Westtangente Unterschriften

Zwei Schachteln - prallvoll mit Unterschriften - übergaben heute, 12 Uhr, Kathy Mühlebach-Sturm und Dr. Ulrich Kaltenegger als Vertreter der Westtangentengegner an Oberbürgermeister Alexander Putz.

Landshut (11.07.2017) Oberbürgermeister Alexander Putz macht ja keinen Hehl daraus, dass er ein bekennender Befürworter der Westtangente ist. Heute trafen sich die Gegner der Straße, die von der Münchnerau über die Flutmulde, die Iasrauen und die Isar zur B 11 führen soll, mit dem Stadtoberhaupt im neuen Plenarsaal und hatten 4.260 Unterschriften im Gepäck. Unterschriften von Landshuter Bürgern, die sich gegen die Straße und für den Lebensraum Isarau und Flutmulde aussprechen. Damit fordern sie einen Bürgerentscheid, der zusammen mit der Bundestagswahl am Sonntag, 24. September stattfinden soll.

Das Thema „Westtangente“ wurde bereits vor fünf Jahren, exakt am 14. Oktober 2012, von den Landshuter Bürgern mit 54 % abgelehnt. Der damalige OB Hans Rampf akzeptierte das Ergebnis und stellte die weiteren Planungen für die Straße im Landshuter Westen ein.

Nach dem Wahlsieg von Oberbürgermeister Alexander Putz formierte sich ein breiter Zusammenschluss von Befürwortern dieser Straße unter dem Namen „Stoppt den Stau“, was natürlich die Gegner der Straße ebenfalls auf den Plan rief.

Heute überreichten kurz nach 12 Uhr Kathy Mühlebach-Sturm und Dr. Ulrich Kaltenegger in ihrer Funktion als Vorsitzende des Bund Naturschutz in Landshut, die Unterschriften der Gegner an den Rathauschef. Dieser sagte die korrekte und vor allem die schnelle Überprüfung der Unterschriften zu. Denn das Thema soll noch vor der Sommerpause im Plenum des Stadtrats behandelt werden.

Die Straßengegner führen vier Hauptargumente gegen das Projekt an: Den Erhalt der oberen Isarau und der Flutmulde als wichtiges Naherholungsgebiet für die Bürger der Stadt, den Schutz der Auwälder im Westen der Stadt, die einen wichtigen Beitrag leisten, Landshut vor Hochwasser zu schützen, dass die Westtangente den Stau nicht mindert, sondern das Verkehrsaufkommen am Kupfereck, der Witt- und Luitpoldstraße und der Veldener Straße noch verstärkt und die immensen Baukosten in zweistelligen Millionenhöhe sowie die hohen Unterhaltskosten für die Brückenbauwerke.

Vielmehr wünschen sie die Westtangentengegner ein Gesamtverkehrskonzept für die Stadt. einen besseren ÖPNV.

Heute hat sogar die Landshuter CSU per Pressemitteilung angekündigt, dass sie als Voraussetzung für die Westtangente, die Fortsetzung im Landkreis in Richtung Süden für zwingend nötig hält.

Lesen Sie hier mehr dazu: CSU-Stadträte an OB Putz: Westtangente nur unter der Voraussetzung einer Weiterführung im Landkreis

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