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Mehr bezahlbare Wohnungen für Niederbayern! Aber wie? Diskussion mit Wohnbaustaatssekretär Pronold, der Anwältin für Mietrecht Beatrix Zurek und dem Geschäftsführer der Städt. Wohnbaugesell. Straubing

Landshut/Dingolfing (20.04.20179 "Mehr bezahlbare Wohnung für Niederbayern! Aber wie?" unter diesem Titel lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung, zuständig für Niederbayern, am Samstag, 29. April, um 14 Uhr, in das Lokal "Um's Eck" (ehem. Ratsstuben bei der Stadthalle), Dr.-Josef-Hastreiter-Straße 4, nach Dingolfing ein.

Bezahlbarer Wohnraum fehlt nicht nur in den bayerischen Ballungsgebieten. Immer häufiger schauen auch Menschen in Niederbayern mit niedrigeren und mittleren Einkommen bei der Suche nach preisgünstigen Wohnungen in die sprichwörtliche „Röhre“. In den wirtschaftlich prosperierenden Räumen des Regierungsbezirks steigen die Miet- und Wohnungspreise preise scheinbar unaufhaltsam. Diese Entwicklungen widersprechen u. a. der Bayerischen Verfassung. In Artikel 106 heißt es dort: „Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung. Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden.“ Aufgabe der Politik wären somit der Erhalt bezahlbaren Wohnraums, dessen sozial verträgliche Sanierung und der Neubau preiswerter Wohnungen.

Welche Erfahrungen machen die Menschen in Niederbayern, wenn sie eine Wohnung suchen?
Wie aktiv sind Bund, Freistaat Bayern, Städte und Gemeinden in der Wohnungspolitik?
Welchen Beitrag leisten die sozial orientierten Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften in Niederbayern?

Darüber diskustieren am 29. April in Dingolfing der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium Florian Pronold MdB, die Rechtsanwältin für Mietrecht und Vorsitzende des bayersichen Mieterbundes Beatrix Zurek und Günther Krailinger, der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbau GmbH Straubing und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Wohnungsunternehmen des Regierungsbezirkes Niederbayern.

Interessierte Bürgerinne und Bürger sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung unter Tel.: 0941 - 46 71 895 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Weitere Infos unter: www.fes-regensburg.de/

Anm. der Redaktion: Die Wohnbautätigkeit hat in fünf niederbayerischen Landkreisen im letzten Jahr 2016 gegenüber 2015 sogar dratisch abgenommen. so in Landkreis Landshut auf 483 (minus 138), im Landkreis Rottal-Inn auf 481 (minus 39), im Landkreis Passau auf 474 (minus 322), im Landkreis Freyung-Grafenau auf 156 (minus 71) und um Landkreis Regen auf 155 (minus 55).

Die kreisfreie Stadt Landshut meldet für 2016 einen Rückgang auf 486 (minus 252) fertiggestellte neue Wohnungen. Die kreifreie Stadt Passau legte 2016 dagegen auf 469 neue Wohnungen zu (plus 328 gegenüber 2015).

Zuwächse melden für 2016 die Landkreise Dingolfing-Landau auf 501 neue Wohnungen (plus 167 gegenüber 2015), der Landkreis Deggendorf sogar auf 845 (plus 303), der Landkreis Straubing-Bogen auf 260 (plus 29) sowie die kreisfreie Stadt Straubing auf 613 (plus 200). - Alles nachzulesen im Zahlenwerk des Statistischen Landesamts.       

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