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Freudige Nachricht vom Verkehrsexperten: Erhöhung der Fahrgasstzahlen fördert barrierefreien Ausbau

fahrgastzahlen

Neufahrn (20.03.2017) „Einmal zu groß, dann wieder zu klein oder in zu gutem Zustand“, dies waren die verschiedenen Argumente, die bisher gegen den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Neufahrn sprachen. Nun sind im letzten Herbst die Fahrgastzahlen um über 700 auf mehr als 2400 pro Jahr gestiegen und neue Hoffnung erfüllt Bürgermeister Peter Forstner und die Landtagsabgeordnete Ruth Müller.

Wie inzwischen auch von der DB „Station und Service“ bestätigt wurde, haben sich die Fahrgastzahlen bei der letzten Zählung im Herbst 2016 deutlich erhöht. Mit mehr als 700 zusätzlichen Fahrgästen machte der Bahnhof Neufahrn einen außergewöhnlichen Sprung nach oben – geschuldet ist dies sicher dem verbesserten Angebot der Bahn, aber auch den steigenden Einwohnerzahlen in Neufahrn und den umliegenden Orten. Eine weitere deutliche Zunahme wird durch den Anschluss der Bahnlinie an den Münchner Flughafen durch die sogenannte Neufahrner Kurve erwartet.

„Wir SPD-Politiker werden uns auf allen politischen Ebenen nun erst recht dafür einsetzen, dass der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Neufahrn in das reguläre Ausbauprogramm der DB AG 2018 - 2023 nachgemeldet wird“, so Ruth Müller und Martin Burkert. Der Verkehrsexperte der BundesSPD versicherte Bürgermeister Forstner dass eine SPD-geführte Bundesregierung die Mittel für den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe deutlich erhöhen werde.

„Bereits 2012 wandte sich die LandkreisSPD an Bundestagsabgeordneten Florian Pronold zur Vorbereitung des barrierefreien Ausbaus des Bahnknotenpunktes Neufahrn“ konnte Ruth Müller Martin Burkert aus der Historie berichten.

„Bis dahin war – und ist immer noch - nur das Gleis direkt am Parkplatz barrierefrei erreichbar. Für den barrierefreien Zugang zu den weiteren Gleisen sind hohe Investitionen von rund 7,5 Millionen Euro nötig und deshalb wartete Neufahrn bisher vergebens auf den nötigen Ausbau“, so Müller weiter. Mehrere Ortstermine mit Vertretern der Bahn und den beteiligten Kommunalpolitikern folgten. Auch die nötigen Ergänzungen zum Nahverkehrsplan hatte die LandkreisSPD angeregt.

2014 erfuhr die Landshuter Abgeordnete auf Anfrage an den DB-Vorstand, dass der Bahnhof Neufahrn keine Berücksichtigung im Ausbauzeitraum 2013 - 2018 erfahre, weil die Bahnsteige in „einem zu gutem Zustand“ und der Bahnhof Neufahrn zu wenige Fahrgäste aufweisen würden. Hoffnung gab es für die Festlegung im Ausbauplan 2018 - 2023 die aber frühestens 2015 erfolgen sollte. Auch die Berücksichtigung im Sonderprogramm Bayern für Bahnhöfe über 1000 Reisende pro Tag werde geprüft, so Bahnvorstand Grube in seiner Antwort.

Nach einem weiteren Ortstermin im August 2015, bei dem Ruth Müller die Aufnahme des Bahnhofs in das Landessonderprogramm forderte, erhielt sie von Verkehrsminister Alexander Dobrindt und der DB AG die Antwort, dass Neufahrn für das Sonderprogramm mit rund 1700 Fahrgästen „zu groß“ sei. Ein weiteres Ausbau-Programm werde 2016 zwischen Freistaat und Bahn verhandelt, hieß es weiter.

Zwischenzeitlich wurden die Neufahrner Bürgerinnen und Bürger aktiv, die einen barrierefreien Ausbau mit 1.200 Unterschriften forderten. Im Dezember 2015 erfolgte die Übergabe der Unterschriften gemeinsam mit Bürgermeister Peter Forstner, Ruth Müller, MdL und weiteren Unterstützern an Staatssekretär im Innenministerium, Gerhard Eck, MdL im Maximilianeum. Dieser bescheinigte den Unterzeichnern, dass „Neufahrn zu den vordringlich auszubauenden regionalen Knotenpunkten zähle“ und er werde sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass Neufahrn in das „Folgeprogramm zum Bayernpakt 2013 - 2018“ aufgenommen werde.

Im Juli 2016 erfuhr Ruth Müller, MdL im Rahmen des „Bahndialogs“ im Bayerischen Landtag wissen, dass bis Ende 2016 festgelegt werde, welche Bahnhöfe in das Ausbauprogramm ab 2019 aufgenommen werden könnten. Die DB gab aber zu bedenken, dass die Reisendenzahlen „geringer seien, als bei anderen betrachteten Stationen“.

Rund ein Jahr nach der Übergabe der Unterschriften erfuhr Müller von Staatssekretär Gerhard Eck, dass er sich zwar „fortwährend dafür eingesetzt habe, dass kurz-, mittel- und langfristig Perspektiven für den Bahnhof Neufahrn geschaffen werden“. Beim Ausbauprogramm Bayern-Paket II 2019 - 2021 könne Neufahrn aber nicht berücksichtigt werden, weil die Finanzmittel zu gering seien und andere in der Priorität vor Neufahrn liegenden Bahnhöfe berücksichtigt werden müssten. Für Niederbayern wurde alleinig der Bahnhof Wörth a. d. I. ausgewählt. Staatssekretär Eck erklärte abschließend in seinem Schreiben: „Eine Prognose für den Ausbauzeitpunkt sei derzeit nicht möglich.“

„Umso erfreulicher sei es nun, dass die aktuellen Umsteigezahlen für die Gemeinde Neufahrn einen Lichtblick auf dem Weg zum barrierefreien Bahnhof darstellen“ machte Müller deutlich. Hier zeige es sich, dass sich Hartnäckigkeit und beharrliches Nachfragen lohnen.

Im Bild oben: Kämpfen für den baldigen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Neufahrn: Martin Burkert, MdB (4.v.li.), Ruth Müller, MdL (re.), Bundestagskandidatin Anja König (Mitte), stellvertretende Landrätin Christel Engelhard (4.v.re.),Bürgermeister Peter Forstner (2.v.li.) und Gemeinderat Franz Sedlmeier (li.) sowie weitere Mitglieder der SPD Neufahrn und den umliegenden Ortsvereinen

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